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Leichtathletik-WM 2013: Robert Harting feiert Gold-Triple in Moskau

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Leichtathletik-WM  

Harting dominiert auch in Moskau die Konkurrenz

14.08.2013, 08:49 Uhr | dpa

Leichtathletik-WM 2013: Robert Harting feiert Gold-Triple in Moskau . Diskuswerfer Robert Harting hat in Moskau seinen WM-Titel zum zweiten Mal verteidigt. (Quelle: dpa)

Diskuswerfer Robert Harting hat in Moskau seinen WM-Titel zum zweiten Mal verteidigt. (Quelle: dpa)

Robert Harting hat den Schmerzen getrotzt und bleibt der King im Ring. Der Diskus-Olympiasieger aus Berlin sicherte sich auch bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Moskau Gold und machte das WM-Triple perfekt. Harting warf trotz einer Blessur am Rücken 69,11 Meter und zeigte nach dem letzten Wurf im Luschniki-Stadion wieder seinen weltberühmten Jubel.

Silke Spiegelburg hatte weniger Grund zur Freude. Die 27-Jährige musste sich im Stabhochsprung-Finale wieder einmal mit dem vierten Platz begnügen. Auch Claudia Rath verpasste eine WM-Medaille knapp. Die Siebenkämpferin wurde Vierte. Am Ende fehlten nur 15 Punkte zu Bronze.

Auf den Spuren von Lars Riedel

Für deutsches Edelmetall sorgte am vierten Wettkampftag somit lediglich Diskus-Ass Harting. Er feierte seinen Erfolg auf bekannte Art. Mit einem Ruck zerriss sich der 28 Jahre alte Koloss sein Trikot - wie zuletzt schon bei Olympia in London sowie den Titelkämpfen in Daegu und Berlin. "Eigentlich ging mein Plan am Anfang daneben, da ich mit dem ersten Wurf gleich eine echte Marke setzen wollte. Ich wusste, dass auch die 68,13 Meter aus dem zweiten Versuch nicht reichen würden und ich nachlegen muss. Es war hart, da mein Rücken geschmerzt hat und ich nicht so recht wusste, wo es lang geht", sagte Harting sichtlich erleichtert und geschafft.

Foto-Serie mit 5 Bildern

Big Harting, der zuletzt bei der EM 2010 ein großes Finale nicht gewonnen hat, erzielte seine Siegesweite unter Schmerzen im vierten Versuch und schrie danach seine Freude ins weite Rund: "Ja, Baby! Jaaa!" Dauerrivale Piotr Malachowski aus Polen, der sich in dieser Saison auf sensationelle 71,84 Meter gesteigert hatte, kam in der fünften Runde noch einmal gefährlich heran, abfangen konnte er seinen deutschen Erzrivalen aber nicht mehr. Dritter wurde Peking-Olympiasieger Gerd Kanter aus Estland (65,19 Meter).

Hartings Triumph bescherte dem deutschen Leichtathletik-Verband nach dem überraschenden Titelgewinn von Stabhochspringer Raphael Holzdeppe das zweite Gold in Russland. Der 2,01-Meter-Koloss jagt damit zudem weiter den WM-Rekord von Lars Riedel, der zwischen 1991 und 1997 vier Titel in Serie gewann und 2001 sein fünftes Gold nachlegte.

Der Harting-Diskus muss zuschauen

Dabei durfte sich der Europameister nach dem dritten Versuch nicht von seinem Arzt behandeln lassen, wie sein Trainer Werner Goldmann im ZDF berichtete. Trotz der Schmerzen verbesserte er sich im vierten Versuch auf die Siegesweite - das siebtbeste Resultat seiner Karriere. Zudem durfte Harting in Moskau gar nicht mit seinem eigenen Diskus werfen. Seine zwei Kilogramm schwere Lieblingsscheibe schaffte es nicht durch die technische Abnahme. "Mein Diskus muss zugucken :((", hatte er vor dem Finale getwittert.

Rath verpasst WM-Medaille

Ohne Medaille endete die WM für Claudia Rath. Nur um 15 Punkte verpasste die 27-jährige Siebenkämpferin den Gewinn einer Bronzemedaille. Mit 6462 Punkten wurde sie Vierte hinter der neuen Weltmeisterin Ganna Melnitschenko aus der Ukraine (6586) und Brianne Thesen-Eaton aus Kanada (6530).

"Das ist trotzdem eine tolle Sache", sagte Bundestrainer Wolfgang Kühne über die tolle Aufholjagd von Rath. "Sie ist eine Athletin, die nach hinten raus stark ist und über die 800 Meter über ihre Schmerzgrenze geht." Nur mit einem Rückstand von 48 Punkten oder dreieinhalb Sekunden auf die Drittplatzierte war Rath über die zwei Stadionrunden gestartet und hatte mit 2:06,43 Minuten alles gegeben. Schneller war sie zuvor nie in einem Siebenkampf, aber es reichte nicht. "Ich habe alles versucht, schneller hätte ich nicht laufen können", sagte Rath, die ein "kleines weinendes Auge" hatte.

Wieder nur Blech für Spiegelburg

Stabhochspringerin Spiegelburg war nach ihrem Wettkampf am Boden zerstört. Die 27-Jährige verpasste eine Medaille erneut knapp. Wie bereits bei der Hallen-WM, der EM und den Olympischen Spielen im vergangenen Jahr kam die deutsche Rekordhalterin aus Leverkusen mit 4,75 Meter nicht über Platz vier hinaus.

Gold holte die russische Volksheldin Jelena Issinbajewa (4,89 Meter) vor Olympiasiegerin Jennifer Suhr aus den USA (4,82) und der Kubanerin Yarisley Silva (4,82).

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