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Leichtathletik-WM 2013: Reif und Bayer erreichen Finale im Weitsprung

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Leichtathletik  

Medaille möglich: Reif und Bayer erreichen Finale

14.08.2013, 11:55 Uhr | dpa

Leichtathletik-WM 2013: Reif und Bayer erreichen Finale im Weitsprung. Christian Reif sprang mit 8,09 Metern die viertbeste Weite.

Christian Reif sprang mit 8,09 Metern die viertbeste Weite. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) - Mit drei komplett unterschiedlichen Gesichtsausdrücken verließen die deutschen Weitspringer das Luschniki-Stadion. Christian Reif lachte, Sebastian Bayer schaute skeptisch, Alyn Camara enttäuscht.

Denn während der ehemalige Europameister Reif und der amtierende Europameister Bayer bei der Leichtathletik-WM in Moskau die Qualifikation überstanden und nun am Freitag um die Medaillen mitspringen werden, verpasste ausgerechnet der in dieser Saison so starke deutsche Überraschungsmeister Camara das Finale der besten Zwölf.

"Ich werde mich jetzt zwei Stunden ärgern, weil ich mir schon zugetraut hatte, über acht Meter zu springen", sagte der 24-Jährige. "Aber dann geht es sicher wieder." Immerhin befand sich Camara mit seinen 7,77 Metern in bester Gesellschaft: Auch Olympiasieger Greg Rutherford aus Großbritannien scheiterte in der Qualifikation (7,87).

Der WM-Auftakt der Weitspringer war also wieder einmal ein Beispiel für die ganze Unberechenbarkeit dieser Disziplin. Reif war bei den deutschen Meisterschaften noch von Camara und Bayer geschlagen worden, weckte aber mit 8,09 Metern leichte Medaillen-Hoffnungen. "Ich bin gesund, ich habe Spaß - entsprechend darf ich auch optimistisch sein", sagte der 28-Jährige nach dem viertbesten Sprung des gesamten Wettbewerbs. Nur der Spanier Eusebio Caceres (8,25), der Südafrikaner Godfrey Mokoena (8,16) und der Russe Alexander Menkow (8,11) flogen noch weiter als er.

Reif weiß genau, dass eine Medaille damit für ihn "in Reichweite ist". Er hat sich noch akribischer als die meisten anderen Athleten auf diese WM vorbereitet. Bereits vor einer Woche reiste er in Moskau an, um die Anlage im Stadion schon einmal kurz zu testen. "Im Finale werde ich mit Sicherheit noch schneller sein und vielleicht gibt es dann auch Rückenwind. Aber erstmal muss ich dieses Finale auch springen", sagte der Dritte der Hallen-EM dieses Jahres.

Sein teaminterner Rivale Bayer war sich dagegen nicht sicher, wie er seine 7,95 Meter in der Quali bewerten sollte. "Ich bin mit etwas Glück ins Finale gerutscht. Jetzt kann es am Freitag nur besser werden", gestand der 27-Jährige. Bayer plagt sich seit Monaten mit Verletzungsproblemen herum. "Ich habe immer Wehwehchen", meinte er. "Einige sind schon länger da, andere sind erst dazugekommen."

Gerade weil das so ist, ist aber allein das Erreichen des WM-Finals schon ein Erfolg für den Europameister von Helsinki. Bayer hat in dieser Saison nie die WM-Norm erreicht, wurde vom Deutschen Leichtathletik-Verband aber trotzdem für Moskau nominiert. "Es macht mich froh und stolz, dieses Vertrauen bestätigt zu haben", sagte er deshalb auch. Dass das deutsche Aufgebot nicht nur nach den nackten Ergebnislisten zusammengestellt wurde, nannte er "absolut perfekt. Der Verband hat jungen Athleten eine Chance gegeben und Athleten wie mir das Vertrauen geschenkt. Das ist extrem wichtig."

Für den Fall, dass die Rückendeckung durch den DLV allein nicht ausreichen sollte, hat Bayer immer noch die Unterstützung seiner Freundin. "Wieder mal spannend gemacht, aber egal... Finaaaaleeee", twitterte Carolin Nytra von daheim aus. Die verletzte Hürden-Sprinterin arbeitet während der WM in Mannheim an ihrem Comeback.

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