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Leichtathletik-WM 2013: David Storl hält Medaille für realistisch

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Leichtathletik-WM 2013  

Kugel-Weltmeister Storl müht sich ins Finale

15.08.2013, 15:34 Uhr | sid

Leichtathletik-WM 2013: David Storl hält Medaille für realistisch. Titelverteidiger David Storl: "Das war lange nicht das, was ich kann." (Quelle: Reuters)

Titelverteidiger David Storl: "Das war lange nicht das, was ich kann." (Quelle: Reuters)

Titelverteidiger David Storl hat bei der Leichtathletik-WM in Moskau mit mehr Mühe als erwartet das Finale im Kugelstoßen erreicht. Der Europameister und Olympia-Zweite wuchtete die Kugel in der Qualifikation erst im dritten Versuch auf 20,71 Meter. Zuvor konnte der 23-Jährige mit Stößen auf 20,29 und 20,22 Meter seine Medaillenansprüche nicht untermauern und war sichtlich unzufrieden.

"Das war nicht so glorreich. Ich hatte irgendwie Hemmungen voll draufzugehen", sagte Storl. Und: "Das war lange nicht das, was ich kann und wollte. Aber im Finale werden die Karten neu gemischt, dann will ich vorne mit dabei sein. Eine Medaille ist realistisch."

Titelverteidigung ein hartes Unterfangen

Der Weltjahresbeste Ryan Whiting aus den USA zeigte am Morgen die stärkste Vorstellung und erreichte gleich im ersten Versuch 21,51 Meter. Der Olympiasieger Tomasz Majewski aus Polen kam auf 20,76 Meter, der frühere Weltmeister Reese Hoffa aus den USA zog mit 20,42 Meter ins Finale ein.

Tschechiens Ladislav Prasil, die Nummer eins in Europa in diesem Jahr, erreichte 20,90 Meter. Storl, jüngster Weltmeister der Geschichte, will in Moskau seinen Titel unbedingt verteidigen - steht aber vor einer schwierigen Aufgabe und hat harte Konkurrenz. Das Gold-Double ist für den Sachsen alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Mit seiner Saisonbestleistung von 21,04 Metern rangiert er ganze 1,24 Meter hinter Whiting. Der Amerikaner ist die klare Nummer eins der Welt in diesem Jahr und der Top-Favorit.

Jungfleisch zittert sich ins Hochsprung-Finale

Auch der Finaleinzug der deutschen Hochsprung-Meisterin Marie-Laurence Jungfleisch war eine Zitterpartie. Die 22-Jährige meisterte die geforderten 1,92 Meter erst im dritten Versuch. "Ich war schon ziemlich nervös und angespannt", sagte Jungfleisch. Ihre Bestleistung steht bei 1,95 Meter. In Moskau fehlen die WM-Dritte von 2009 Ariane Friedrich und die frühere Weltmeisterin Blanka Vlasic aus Kroatien. Friedrich hatte nach einer Serie von Verletzungen die Norm verpasst, Vlasic pausiert wegen einer Fußverletzung.

Bei den Speerwerfern hat Junioren-Europameister Bernhard Seifert nur knapp das Finale verpasst. Der 20-Jährige wurde bei seinem WM-Debüt mit 80,02 Metern 14. der Qualifikation. Für einen Platz im Endkampf der besten Zwölf fehlten ihm lediglich 16 Zentimeter. Der deutsche Meister Thomas Röhler und auch der erst im letzten Moment für die WM qualifizierte Lars Hamann enttäuschten dagegen in diesem Ausscheidungswettkampf. Röhler wurde mit 74,45 Metern 30., Hamann mit 77,10 Metern 24. Auch Olympiasieger Keshorn Walcott aus Trinidad und Tobago scheiterte in der Qualifikation (78,78).

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