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Leichtathletik-WM 2013: Bogdan Bondarenko kratzt in Moskau am Weltrekord

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Leichtathletik-WM 2013  

Bondarenko liefert Flugshow vom Feinsten

16.08.2013, 07:17 Uhr | sid

Leichtathletik-WM 2013: Bogdan Bondarenko kratzt in Moskau am Weltrekord. Bogdan Bondarenko ist der König des Hochsprungs. (Quelle: AP/dpa)

Bogdan Bondarenko ist der König des Hochsprungs. (Quelle: AP/dpa)

Die Deutschen hatten am sechsten Wettkampftag der Leichtathletik-WM nichts mit den Entscheidungen zu tun. Dafür sorgten die "kleinen" Leichtathletik-Nationen in Moskau für die Highlights und deckten sich mit Titeln ein. Während der ukrainische Hochspringer Bogdan Bondarenko bei seiner Flugshow erst an der Weltrekordhöhe von 2,46 Meter scheiterte, siegten über die 400 Meter Hürden Jehue Gordon aus Trinidad (47,69 Sekunden) und die Tschechin Zuzana Hejnova (52,82) mit hochklassigen Zeiten.

Die weiteren Titel sicherten sich der kenianische Topfavorit Ezekiel Kemboi über 3000 Meter Hindernis (8:06,01 Minuten), die Dreispringerin Caterine Ibargüen (14,85 Meter) mit dem ersten WM-Gold für Kolumbien überhaupt und die Schwedin Abeba Aregawi über 1500 Meter (4:02,67). Erfreulich aus deutscher Sicht: Kugelstoß-Weltmeister David Storl zog souverän in den Medaillenkampf ein, auch Hochspringerin Marie-Laurence Jungfleisch erreichte die Endrunde (Freitag ab 17.00 Uhr im Liveblog).

Bondarenko kratzt am Weltrekord

Bondarenko, dessen Leistungen nach Platz sieben bei Olympia (2,29) förmlich explodiert sind, ließ im wieder einmal nur halbvollen Luschniki-Stadion nach seinem Siegessprung über 2,41 Meter einen Zentimeter mehr als die 2,45 Meter des Kubaners Javier Sotomayor aus dem Jahr 1993 auflegen.

Zwei seiner drei Versuche riss der 23-Jährige nur um Haaresbreite, beide Mal ging ein Raunen durch das weite Rund. Platz zwei und drei sicherten sich Mataz Essa Barshim aus Katar und der Kanadier Derek Drouin (beide 2,38).

Hejanova deklassiert die Konkurrenz

Kurz zuvor hatte sich Außenseiter Gordon über die Hürden-Runde als Sieger ins Ziel gestürzt und in einem Herzschlagfinale den US-Amerikaner Michael Tinsley (47,70) um ein Hunderstel auf Platz zwei verwiesen. Bronze ging an den Serben Emir Bekric, der mit 48,05 Landesrekord lief.

Erwartet kam indes Hejanovas Sieg. Die Olympiadritte ließ der Konkurrenz über die zehn Hürden nicht den Hauch einer Chance und hatte mit Weltjahresbestzeit deutlich mehr als eine Sekunde Vorsprung auf die Amerikanerinnen Dalilah Muhammad (54,09) und Titelverteidigerin Lashinda Demus (54,27).

Aregawi gewinnt erstes Gold für Schweden

Im Dreisprung schaffte Ibargüen die fast schon logische Krönung: Nach Bronze in Daegu 2011 und Silber bei den Olympischen Spielen in London reichte es für die 29-Jährige in Moskau nun zum großen Wurf. Zweite wurde mit vier Zentimetern Rückstand Jekaterina Konewa aus Russland (14,81) vor der ukrainischen Titelverteidigerin Olga Saladuha (14,65).

Schwedens erstes Gold in Moskau holte eine gebürtige Äthiopierin. Hallen-Europameisterin Aregawi, mit 3:56,60 auch Weltjahresbeste, entthronte Titelverteidigerin Jennifer Simpson aus den USA, die nach 4:02,99 Silber holte. Bronze ging an die Kenianerin Hellen Onsando Obiri (4:03,86).

Staffel verpasst das Finale

Im Hindernis-Rennen holte Olympiasieger Kemboi seinen dritten Titel in Serie. Zehn von 14 WM-Titeln über diese Distanz haben damit Läufer aus dem ostafrikanischen Land gewonnen. Nur der Fürther Patriz Ilg (1983), der Italiener Francesco Panetta (1987) und Katars Weltrekordler Saif Saaeed Shaheen (2003, 2005) brachen diese Dominanz - letzterer ist allerdings gebürtiger Kenianer.

Am Finale vorbei lief die deutsche 4x400-Meter-Staffel. David Gollnow, Eric Krüger, Thomas Schneider und Jonas Plass kamen im Vorlauf nach 3:02,42 Minuten als Dritte hinter Gastgeber Russland (3:01,81) und Australien (3:02,48) ins Ziel.

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