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Storl: "Gold war das, was ich mir vorgenommen habe"

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Leichtathletik  

Storl: "Gold war das, was ich mir vorgenommen habe"

17.08.2013, 09:28 Uhr | dpa

Storl: "Gold war das, was ich mir vorgenommen habe". David Storl hat sich den Sieg vorgenommen, und dann den Sieg geholt.

David Storl hat sich den Sieg vorgenommen, und dann den Sieg geholt. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) - Fragen aus der Pressekonferenz mit David Storl nach dem Gewinn des Weltmeistertitels im Kugelstoßen bei der Leichtathletik-WM in Moskau.

Frage: Vor der WM haben sie mit Topleistungen bei den Meetings gegeizt. Sind Sie nun auch selbst überrascht über den Gold-Gewinn?

Storl: "Ich habe in Moskau im Training mehrmals 22 Meter gestoßen und wusste, dass etwas geht. Nach der Qualifikation war ich etwas enttäuscht, weil ich erwartet habe, dass es mir leichter von der Hand geht. Dann habe ich versucht, alles in das Ding reinzudrücken und dann ist die Kugel halt ein bisschen geflogen."

Wie haben Sie den Wettkampf im Luschniki-Stadion erlebt?

Storl: Ich war erstmal froh, dass der erste Versuch gültig und über 21 Meter war. Da war für mich die Welt erstmal in Ordnung, dass ich unter den ersten Acht gewesen bin und noch mal angreifen konnte. Ich musste versuchen, meine Linie zu finden. Denn es war das ganze Jahr schwierig.

Der vierte Versuch auf 21,73 Meter wurde zunächst ungültig gewertet. Dagegen haben Sie mit Erfolg protestiert. Was ist da passiert?

Storl: Ich habe nicht gemerkt, dass ich auf der Ringkante war. Deshalb war ich sicher, dass die weiße Fahne kommen würde. Als der Versuch ungültig gegeben wurde, habe ich von einem netten Fotografen ein Foto gezeigt bekommen. Es war wohl der einzige Versuch, den er überhaupt aufgenommen hatte. Damit konnte ich die russischen Kampfrichter besser überzeugen, sich auf dem Video alles noch mal anzuschauen. Und da war kein ungültiger Versuch mehr zu erkennen.

Wie bewerten Sie diese Titelverteidigung?

Storl: Ich finde es nach meinen Vorleistung vor der WM erstaunlich, dass ich so einen souveränen Wettkampf gemacht habe. Alle Versuche, die gültig waren, waren über meiner Saisonbestleistung. Und dass noch so ein kleiner Ausrutscher gekommen ist, damit kann ich leben. Das es gereicht hat, ist absoluter Wahnsinn.

Haben Sie denn an den Titelgewinn geglaubt nach den mittelmäßigen Leistungen in den Meetings vor der Saison?

Storl: Ich habe mich darauf vorbereitet, meinen Titel zu verteidigen. Eine Medaille war Minimalziel, Gold war das, was ich mir vorgenommen habe. Ich bin nicht hierher gefahren, um meinen Weltmeistertitel herzuschenken. Darauf habe ich mich vorbereitet. Für mich stand fest, dass ich angreifen wollte und eine hohe 21 stoßen, eigentlich sogar 22 Meter. Ich war einfach gut drauf.

Und wie haben Sie es geschafft, auf die Minute topp zu sein?

Storl: Ich habe einen riesigen Trainer. Er hat mich darauf vorbereitet, dass nur dieser Tag bei der WM interessant ist. So ist unser Training ausgerichtet gewesen. Die Meetings mache ich meistens aus dem vollen Training heraus. Für mich ist es manchmal hart, bei einem Meeting unter meinem Niveau wegzugehen, wenn ich im Training schon weiter bin, es aber nicht zeigen kann. Dann fehlt einfach die Frische. Zum Wettkampfhöhepunkt ist sie dann da.

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