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Mutko: Probleme mit Anti-Homosexuellen-Gesetz "erfunden"

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Leichtathletik  

Mutko: Probleme mit Anti-Homosexuellen-Gesetz "erfunden"

18.08.2013, 14:51 Uhr | dpa

Moskau (dpa) - Russlands Sportminister Witali Mutko hat am Schlusstag der Leichtathletik-WM in Moskau die Debatte um das umstrittene Anti-Homosexuellen-Gesetz als "erfundenes Problem" bezeichnet.

"Alle Rechte werden bei den Olympischen Winterspielen im Februar in Sotschi geschützt", betonte der Politiker. Das Gesetz diskriminiere die Homosexuellen nicht, sondern soll Jugendliche und Teenager im Land ebenso wie Maßnahmen gegen Alkohol und Drogen schützen.

Bei den Weltmeisterschaften hatte es eine Kontroverse um das im Juli in Kraft getretene russische Gesetz gegeben. Die schwedische Hochspringerin Emma Green Tregaro hatte mit in Regenbogenfarben lackierten Fingernägeln ihre Unterstützung für die Rechte der Schwulen und Lesben kundgetan. Daraufhin hatte die russische Stabhochsprung-Weltmeisterin Jelena Issinbajewa das Gesetz mit kritischen Äußerungen zu der Schwedin verteidigt. Später nahm sie diese Stellungnahme teilweise wieder zurück.

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