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    Leichtathletik-WM 2013: Emma Green Tregaro wegen Fingernagellack verwarnt

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    Leichtathletik-WM 2013  

    Schwedin Tregaro wegen Fingernägeln verwarnt

    19.08.2013, 14:34 Uhr | dpa, sid

    Leichtathletik-WM 2013: Emma Green Tregaro wegen Fingernagellack verwarnt. Macht sich für Homosexuelle stark: die Hochspringerin Emma Green Tregaro. (Quelle: dpa)

    Macht sich für Homosexuelle stark: die Hochspringerin Emma Green Tregaro. (Quelle: dpa)

    Die schwedische Hochspringerin Emma Green Tregaro ist vom Leichtathletik-Weltverband IAAF vor Verletzung der Richtlinien gewarnt worden, nachdem sich die 28-Jährige zur symbolischen Unterstützung der Schwulen- und Lesbenbewegung die Fingernägel vor ihrem Wettkampf in den Regenbogenfarben lackiert hatte.

    Nach einem Gespräch zwischen Vertretern des schwedischen Verbandes und der IAAF habe Green Tregaro die Farbe entfernt, teilte der Generalsekretär des schwedischen Teams, Anders Albertsson, mit.

    Provokativer Kuss während der Siegerehrung

    Die russische Stabhochsprung-Weltmeisterin Jelena Issinbajewa hatte die Aktion der Schwedin zuvor als "respektlos" bezeichnet. Ein Anti-Homosexuellen-Gesetz stellt seit Juni in Russland die Verbreitung von Informationen über Homosexualität an Minderjährige unter Strafe. Das von Putin unterzeichnete Gesetz hatte international Zweifel an der Offenheit und den Gastgeberfähigkeiten Russlands aufkommen lassen. Es wurden sogar Forderungen nach einem Boykott der Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 laut.

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    Die Tops und Flops der Leichtathletik-WM 2013

    Auch weitere Athleten machten sich während der Wettkämpfe für Homosexuelle stark: Ausgerechnet zwei russische Weltmeisterinnen haben bei der Leichtathletik-WM für den eindrucksvollsten Protest gegen das umstrittene Gesetz gesorgt. Bei der Siegerehrung für die 4x400-m-Staffel im Luschniki-Stadion küssten sich Tatjana Firowa und Xenija Ryschowa provokativ auf den Mund.

    Symmonds widmet Medaille homosexuellen Freunden

    Zuvor hatte US-Mittelstreckenläufer Nick Symmonds die Diskriminierung von Homosexuellen in Russland öffentlich kritisiert. Er widmete seine 800-m-Silbermedaille seinen schwulen und lesbischen Freunden.

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