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Jamaikanische Anti-Doping-Agentur wehrt sich

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Leichtathletik  

Jamaikanische Anti-Doping-Agentur wehrt sich

22.08.2013, 20:07 Uhr | dpa

Jamaikanische Anti-Doping-Agentur wehrt sich. Asafa Powell wurde überführt.

Asafa Powell wurde überführt. (Quelle: dpa)

Kingston (dpa)- Die jamaikanische Anti-Doping-Agentur (JADCO) ist der Kritik an ihrem Prüfsystem entgegen getreten. Die Berichte über zu laxe Kontrollen seien falsch, zitierte die Zeitung "The Gleaner" aus einer Mitteilung der Agentur. Sie prüfe die Sportler gemäß internationaler Standards.

Zuvor hatte der Generaldirektor der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) Jamaika vor einem drohenden Ausschluss von den Olympischen Spielen 2016 und anderen Großereignissen gewarnt, sollte das Land seine Dopingkontrollen nicht ausweiten. Würden die Standards nicht eingehalten, werde die WADA das Internationale Olympische Komitee informieren, das dann über weitere Schritte bis hin zu einer Sperre entscheide, zitierte die britische Zeitung "The Telegraph" WADA-Chef David Howman.

Damit reagierte er auf einen Gastbeitrag der ehemaligen JADCO-Generaldirektorin Renée Anne Shirley in der Zeitschrift "Sports Illustrated". Die positiven Tests des Sprinters Asafa Powell und vier weiterer Athleten seien ein Desaster, das früher oder später passieren musste. Die Agentur habe zu wenig Personal und führe zu selten Kontrollen durch, schrieb Shirley. Der JADCO-Aufsichtsrat und die jamaikanische Regierung habe offenbar kein Interesse an einem strengeren Prüfregime. "Sie glauben, dass Jamaika kein Problem hat."

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