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Christina Obergfölls nervöser Magen verhindert Start bei Winter-Olympia

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Zwei Stunden lang übergeben  

Obergföll wäre fast in Sotschi gestartet

09.10.2013, 11:49 Uhr | t-online.de, dpa

Christina Obergfölls nervöser Magen verhindert Start bei Winter-Olympia. Christina Obergföll wurde es in der Bobbahn zu rasant. (Quelle: imago/Sebastian Wells)

Christina Obergföll wurde es in der Bobbahn zu rasant. (Quelle: Sebastian Wells/imago)

Es hätte nicht viel gefehlt, und Christina Obergföll wäre im kommenden Jahr bei den olympischen Winterspielen in Sotschi auf Medaillenjagd gegangen. "Es gab im vergangenen Winter ein Geheimtraining", sagte die Speerwurf-Weltmeisterin der "Sport Bild".

Doch ihr Ausflug in den Wintersport ging leider gründlich daneben, erzählte Obergföll weiter: "Ich bin auf der Bobbahn in Altenberg als Anschieberin mit Cathleen Martini (Weltmeisterin von 2011, d. Red.) gefahren. Aber nach einer Fahrt war mir sterbensübel, und ich habe mich zwei Stunden übergeben."

"Wäre cool gewesen"

Nach diesem Waschtrommel-Erlebnis "war das Thema erledigt", sagte die Silbermedaillen-Gewinnerin von Olympia 2012 in London: "Schade, es wäre richtig cool gewesen, bei Sommer- und Winterspielen eine Medaille zu gewinnen."

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Der Kenianer Wilson Kipsang knackt die alte Bestmarke.

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Andere Länder lachen sich schlapp

Nach ihrem Triumph bei der Leichtathletik-WM in Moskau und dem ersten Karriere-Gold will Obergföll noch bis Olympia in Rio 2016 weiterwerfen. Auf dem Weg dorthin kritisierte sie erneut die ungleichen Bedingungen im Kampf gegen Doping. "Es herrscht immer noch keine Waffengleichheit. Auf Jamaika beispielsweise gibt es noch nicht einmal ein Antidoping-Labor", sagte Obergföll, "Athleten aus anderen Ländern lachen sich schlapp, wenn sie von uns hören, dass wir uns für jede Kleinigkeit abmelden müssen."

In diesem Jahr hatte es besonders im Sprint zahlreiche spektakuläre Dopingfälle gegeben. Unter anderem waren Ex-100-Meter-Weltrekordler Asafa Powell aus Jamaika und der amerikanische Ex-Weltmeister Tyson Gay des Dopings überführt worden. Bei der WM in Moskau waren sieben Athleten positiv getestet worden.

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