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Leichtathletik  

New York-Marathon: Kenianischer Doppelsieg

03.11.2013, 20:51 Uhr | dpa

New York-Marathon: Kenianischer Doppelsieg. Geoffrey Mutai gewann bereits 2011 den New York Marathon.

Geoffrey Mutai gewann bereits 2011 den New York Marathon. Foto: Andrew Gombert. (Quelle: dpa)

New York (dpa) - Kenianischer Doppelsieg in "Big Apple": Zum dritten Mal nach 2002 und 2003 haben sich die Langstreckenasse der afrikanischen Läufernation beim New York-Marathon den Sieg bei den Frauen und Männern gesichert.

Priscah Jeptoo setzte sich nach einer starken Aufholjagd in 2:25:07 Stunden vor Buzunesh Deba aus Äthiopien (2:25:56 Stunden) durch. Sabrina Mockenhaupt von der LG Sieg überquerte die Ziellinie im Central Park nach 2:29:10 Stunden als Siebte. Zu einem ungefährdeten Triumph kam auch Geoffrey Mutai. Der Titelverteidiger gewann in 2:08:24 Stunden mit einem Vorsprung von 52 Sekunden vor Tsegaye Kebede (Äthiopien).

"Ein Rennen einmal zu gewinnen, ist leicht. Aber den Titel zu verteidigen, ist alles andere als einfach. Das war ein schweres Rennen heute", betonte Mutai. 2011 hatte er in Rekordzeit von 2:05:06 Stunden gewonnen. Diesmal verhinderte ein böiger Wind eine annähernd gute Zeit. Nachdem der größte Langstrecken-Klassiker der Welt vor einem Jahr im Zuge der Zerstörungen durch Sturm Sandy 40 Stunden vor dem Start abgesagt werden musste, verfolgte diesmal erneut ein Millionen-Publikum den Lauf durch alle fünf New Yorker Stadtteile. Mutai, der 2011 bereits in Boston und 2012 in Berlin triumphierte, lief auf den letzten Kilometern durch die Häuserschluchten von Manhattan ein einsames Rennen und zu einem nie gefährdeten Sieg.

Als Gewinner konnte sich jedoch auch der zweitplatzierte Kebebe fühlen. Er strich als Gesamtsieger der World Marathon Majors-Serie 2012/13 ein Preisgeld von einer halben Million Dollar ein. Bei den Frauen durfte Jeptoo über den Jackpot jubeln, die zudem 100 000 Dollar für ihren Tagessieg bekam.

Bei der 30-Kilometer-Marke lag die Olympiazweite noch 1:50 Minute hinter Deba zurück, rund drei Kilometer vor dem Ziel lief sie dann an der Äthiopierin vorbei und krönte ihr New York-Debüt.

Aufgrund der Bombenanschläge Mitte April beim Boston-Marathon waren die Sicherheitsvorkehrungen in New York enorm erhöht und das Budget auf eine Million Dollar verdoppelt worden. Mehrere tausend Polizisten und Sicherheitskräfte waren im Einsatz.

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