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Vier deutsche Siege bei Premiere des ISTAF Indoor

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Leichtathletik  

Vier deutsche Siege bei Premiere des ISTAF Indoor

01.03.2014, 22:59 Uhr | dpa

Vier deutsche Siege bei Premiere des ISTAF Indoor. David Storl wurde seiner Favoritenrolle gerecht.

David Storl wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Foto: Marc Tirl. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Doppel-Weltmeister David Storl hat beim ersten ISTAF-Hallenmeeting der Leichtathleten in Berlin seine Siegesserie fortgesetzt. Mit 21,20 Meter stieß der Chemnitzer die Kugel gleich im ersten Versuch auf die Siegerweite und war danach durch eine leichte Knieverletzung etwas gehandicapt.

Es war sein sechster Wettkampf über 21,00 Meter in dieser Hallensaison. "Ich hatte im vierten Versuch ein paar technische Probleme und habe mir das Knie etwas wehgetan. Außerdem war ich nach dem vielen Training doch ein wenige müde. Deshalb ist es heute nicht noch weiter gegangen", sagte Storl, der nun in Sopot als Top-Favorit seinen ersten Hallen-Titel anstrebt.

Deutsche Jahresbestleistungen erzielten bei der Veranstaltung, bei der viel Wert auch auf Show-Effekte gelegt wurde, Stabhochspringer Malte Mohr mit 5,90 Meter und die sechsmalige deutsche Hallen-Meisterin Verena Sailer im 60-Meter-Sprint. Die Mannheimerin verbesserte in 7,12 Sekunden ihre persönliche Bestleistung um 0,02 Sekunden und bezwang Tahesia Harrigan-Scott von den Britischen Jungferninseln ((7,17). Über 60 Meter glänzte Olympiasiegerin Sally Pearson aus Australien in 7,80 Sekunden, nachdem sie im Vorlauf die Weltjahresbestzeit schon auf 7,79 Sekunden gedrückt hatte. Mohr ließ nach seiner persönlicher Bestleistung mit 6,01 Meter deutschen Rekord auflegen, scheiterte aber dreimal.

Das Diskuswerfen steht in Sopot nicht auf dem WM-Programm. Daher musste sich Olympiasieger Robert Harting über seinen vierten Platz nicht ärgern. Der Lokalmatador, der sich mitten in der Vorbereitung auf die Freiluft-Saison befindet, erzielte bei seiner Hallen-Premiere 62,05 Meter. Besser als der Berliner kam der Magdeburger Martin Wierig mit den ungewohnten Bedingungen zurecht. Der deutsche Vizemeister siegte mit 64,82 Metern und verfehlte den 34 Jahre alten deutschen Rekord von Wolfgang Schmidt (Berlin) um 1,38 Meter. Die Polen Piotr Malachowski (63,73) und Robert Urbanek (62,27) belegten die Plätze zwei und drei.

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