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Hochspringer holt sensationell erstes Hallen-WM-Gold für Katar

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Drama um Spiegelburg  

Hochspringer holt sensationell erstes Hallen-WM-Gold für Katar

09.03.2014, 20:13 Uhr | sid, dpa, t-online.de

. Mutaz Essa Barshim schreit seine Freude bei der Hallen-WM heraus. (Quelle: dpa)

Mutaz Essa Barshim schreit seine Freude bei der Hallen-WM heraus. (Quelle: dpa)

Hochspringer Mutaz Essa Barshim hat die erste Goldmedaille für Katar bei einer Hallen-WM gewonnen. Der 22 Jahre alte Olympia-Dritte siegte in Sopot überraschend vor dem russischen Top-Favoriten Iwan Uchow. Beide übersprangen die Höhe von 2,38 Metern, Barshim schaffte das im Gegensatz zu Uchow allerdings schon im ersten Versuch.

Der Olympiasieger aus Russland hatte in dieser Saison bereits den Europarekord eingestellt und wollte in Sopot eigentlich den Weltrekord angreifen. Bronze ging an den Ukrainer Andrei Protsenko mit 2,36 Metern.

Freude also im Wüstenstaat - Wut, Schmerzen und Tränen dagegen bei Silke Spiegelburg. Auch in Sopot hat es für die tragische Gestalt des Stabhochsprungs nicht mit der ersehnten Medaille geklappt.

Spiegelburg weint erneut bittere Tränen

Nach übersprungenen 4,65 Metern war Spiegelburg bei ihrem dritten Fehlversuch über 4,70 Metern mit dem rechten Fuß falsch aufgekommen. "Das Sprunggelenk schmerzt. Ich hoffe, dass es nicht allzu schlimm ist", sagte sie. Besonders bitter: Eben jene 4,70, gemeistert im ersten Versuch, reichten der Kubanerin Yarisley Silva zum WM-Titel. Spiegelburg war Anfang Februar bereits 4,72 gesprungen.

"Ich kann deutlich mehr. Die Form war da, aber die letzten Wochen waren auch nicht einfach", sagte Spiegelburg, nachdem sie unter großen Schmerzen aus dem Innenraum der Arena gehumpelt war. "Aber lieber im Winter vergeigen als im Sommer." Die deutsche Rekordhalterin verpasste mit Platz sieben ihren ersten Podiumsplatz bei weltweiten Titelkämpfen. Bei den Olympischen Spielen 2012 hatte sie ebenso den undankbaren vierten Platz belegt wie bei den Weltmeisterschaften 2009 und 2013 sowie der Hallen-WM 2012.

US-Staffel mit Weltrekord

Andere Deutsche zeigten höchst ansprechende Leistungen. Gregor Traber und Erik Balnuweit belegten im Hürdensprint die Plätze fünf und sechs. Im Flachsprint wurde Ex-Europameisterin Verena Sailer Achte.

Für den einzigen Weltrekord der Titelkämpfe sorgte zum Abschluss die 4x400-Meter-Männerstaffel der USA. Das Quartett mit Kyle Cemons, David Verburg, Kind Butler III und Calvin Smith lief bei seinem Finalsieg 3:02,13 Minuten und war damit sieben Zehntel schneller als jene US-Staffel, die die alte Bestmarke seit der Hallen-WM 1999 im japanischen Maebashi gehalten hatte.

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