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Es läuft wieder: Neues Lauf-Hoch im DLV

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Leichtathletik  

Es läuft wieder: Neues Lauf-Hoch im DLV

23.06.2014, 14:25 Uhr | dpa

Es läuft wieder: Neues Lauf-Hoch im DLV. Timo Benitz (l) rannte über die 800 Meter zum Sieg.

Timo Benitz (l) rannte über die 800 Meter zum Sieg. Foto: Peter Steffen. (Quelle: dpa)

Braunschweig (dpa) - Der Lauf ist in der deutschen Leichtathletik lange Zeit auf der Strecke geblieben. Bei der Team-EM am Wochenende in Braunschweig hatten die Läufer großen Anteil am Titelgewinn - vor allem die Männer.

In zwölf Disziplinen feierten sie drei Siege, liefen viermal auf Platz zwei und einmal auf Rang drei. "Wir haben immer gesagt, dass uns die Entwicklung im Lauf und Sprint wichtig ist", erklärte Cheick-Idriss Gonschinska, Cheftrainer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), "und das man Geduld haben muss und es besonderer Talente braucht, die sich in den sehr wettbewerbsharten Disziplinen etablieren. Wir sind nun auf einem guten Weg."

Der Ertrag dieser jahrelangen Entwicklungsarbeit wird nun sichtbar. Die Hoffnung auf Zählbares bei den Europameisterschaften vom 12. bis 17. August in Zürich wächst. Zum vielversprechenden Renn-Nachwuchs gehört Timo Benitz, der mit einem furiosen Endspurt das 800-Meter-Rennen bei der Team-EM in 1:46,24 Minuten gewann.

"Ich bin ein Kämpfertyp und will nicht geschlagen werden, auch wenn ich die Zielgerade heruntergestorben bin", sagte der 22-jährige Student der Luft- und Raumfahrt aus Stockach und fügte selbstbewusst an: "Ich weiß, wie man Rennen gestaltet." Bei der EM will er lieber die 1500 Meter laufen, die Norm hat er bereits mit 3:34,94 Minuten.

Allerdings würde er da im Schatten von Homiyu Tesfaye stehen, der zwar in Braunschweig nur auf Platz zwei kam, aber mit 3:31,98 Minuten die europäische Bestenliste anführt. "Ich bin nur Zweiter geworden", sagte der Frankfurter auf die Frage, ob er nun EM-Favorit ist. "Ich möchte dazu lieber weiter nichts sagen und trainieren."

Offensiver trat dagegen Arne Gabius nach dem 5000-Meter-Rennen auf, in dem er den spanischen Favoriten Jesús Espana auf den zweiten Rang verwiesen hatte. "Den im Spurt zu schlagen, bringt mich für die EM in eine sehr gute Situation", sagte der 33-jährige Vizeeuropameister von 2012 aus Tübingen. Allerdings muss er mit der EM-Norm noch eine Hürde nehmen.

Dies ist Richard Ringer über die fünf Kilometer in 13,27,92 Minuten schon gelungen. In Braunschweig lief er aber über 3000 Meter - und allen auf und davon. "Ich kann gar nicht glauben, was passiert ist", sagte der 25-jährige aus Friedrichshafen. Die letzten 100 Meter hätten sich "wie Fliegen" angefühlt. "Es kommt auf die letzten 25 Prozent an. Und da haben wir gutes Wettkampfverhalten von Timo Benitz und Arne Gabius und Richard Ringer gesehen", urteilte Gonschinska über die Spurtstärke des deutschen Trios.

Bei den Frauen sind die guten Resultate selektiver gewesen - außerdem war auch die eine oder andere Lauf-Enttäuschung dabei. Ex-Europameisterin Verena Sailer wurde Dritte über 100 Meter, Esther Cremer (400 Meter), Nadine Hildebrand (100 Meter Hürden), Antje Möldner-Schmidt (3000 Meter Hindernis) kamen auf Platz zwei - ebenso wie das 4x400-Meter-Kollektiv. Dagegen lief es bei Elina Sujew über 1500 Meter (11. Platz), Sabrina Mockenhaupt (10.) und der Sprint-Staffel (6.), die 2012 den EM-Titel gewann, nicht optimal.

"Das war eine tolle Zwischenstation, doch jetzt denken wir an Zürich", resümierte Gonschinska. "Als Team-Europameister fährt man da etwas leichter hin, aber die EM im August ist ein völlig anderer Wettbewerb."

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