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Olympiasieger Robert Harting fordert frische Formate für die Leichtathletik

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"Junge Regisseure ranlassen"  

Harting fordert frische Formate für die Leichtathletik

10.08.2014, 11:12 Uhr | dpa

Olympiasieger Robert Harting fordert frische Formate für die Leichtathletik. Robert Harting ist ein Freund klarer Worte. (Quelle: imago/Martin Hoffmann)

Robert Harting ist ein Freund klarer Worte. (Quelle: Martin Hoffmann/imago)

Klare Worte von Robert Harting: Der Diskus-Olympiasieger Robert Harting wünscht sich statt verstaubter Formate eine frischere mediale Präsentation der Leichtathletik. "Bei Skisprung-Übertragungen in aller Welt und der Formel 1 sieht der Zuschauer die Pfeile wackeln und bekommt Daten übermittelt", sagte der 29-Jährige der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung".

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Dies erlaube den Zuschauern, die Geheimnisse des Skispringens zu durchschauen und die Technologie der Formel 1 zu erleben. In der Leichtathletik hätten dagegen nur Leute das Sagen, die sich "den Staub hin und her schieben", so der Berliner.

Konkrete Verbesserungsvorschläge hat der dreimalige Weltmeister auch schon. "Die sollen junge Filmregisseure ranlassen, die erfinden sofort Dutzende neuer Kamerapositionen, neue Schnittmuster", sagte Harting, der bei den am Dienstag beginnenden Europameisterschaften in Zürich seinen zweiten Titel holen will.

"Gelingt nicht, die junge Generation zu binden"

Zustimmung in Sachen Außenwirkung erhielt Harting indes von Thomas Kurschilgen, Sportdirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). "Es gibt belegbare Tendenzen, die seit einigen Jahren zeigen, dass die Bindung der Zuschauer an die Weltmeisterschaften abnehmen und dass es nicht gelingt, die jungen Generationen als Zuschauer zu binden", sagte Kurschilgen.

Die Zuschauerzahlen in den WM-Stadien, aber auch im europäischen Fernsehen seien rückläufig. "Diese Tendenz ist nicht ungefährlich, bedarf Reformen in der Präsentation und Durchführung bei den Weltmeisterschaften", sagte er weiter.

"Bin ein Zombie geworden"

Hartings "ultimatives Ziel" ist es indes, nach seinem Triumph 2012 in London 2016 in Rio de Janeiro noch einmal Olympiasieger zu werden. "Kein Mensch kann sich vorstellen, wie geil das war. Ich bin ein Junkie geworden. Man hat plötzlich Kraft für so vieles, man ist plötzlich so zufrieden, auf einmal konnte ich lachen", verriet der Diskus-Riese.

Das Gold von London hat auch die Lebenseinstellung Hartings verändert. "Ich hatte früher den Antrieb, sportlich die Weltherrschaft zu erlangen. Jetzt habe ich den Ehrgeiz, mit neuen Parametern denselben Erfolg noch einmal zu erreichen."

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