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Leichtathletik-EM 2014: Schäfer im Siebenkampf auf Medaillenkurs

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Leichtathletik-EM 2014  

Siebenkämpferin Schäfer auf Medaillenkurs

14.08.2014, 22:18 Uhr | dpa

Leichtathletik-EM 2014: Schäfer im Siebenkampf auf Medaillenkurs. Carolin Schäfer liegt im Siebenkampf auf Medaillenkurs.

Carolin Schäfer liegt im Siebenkampf auf Medaillenkurs. Foto: Bernd Thissen. (Quelle: dpa)

Zürich (dpa) - Siebenkämpferin Carolin Schäfer nimmt bei der Leichtathletik-EM 2014 in Zürich Kurs auf eine Medaille. Die 22 Jahre alte Frankfurterin lag nach den vier Disziplinen des ersten Tages mit 3845 Punkten auf einem hervorragenden zweiten Platz.

Nur sechs Zähler besser als die Deutsche war die Belgierin Nafissatou Thiam. Als Dritte lag die große Favoritin, Hallenweltmeisterin Nadine Broersen aus den Niederlanden (3841), aber schon in Lauerstellung.

Lilli Schwarzkopf aus Hannover war mit 3670 Punkten zunächst Siebte; Schäfers Vereinskollegin Claudia Rath geht als Achte mit 3669 Zählern in den zweiten Wettkampftag.

"Ich muss jetzt von Disziplin zu Disziplin denken und hoffe, dass ich heute Nacht gut schlafe", sagte Schäfer, die mit persönlichen Bestleistungen im Hürdensprint (13,20 Sekunden) und über 200 Meter (23,84) ganz weit nach vorn stürmte. Nach dem für sie sportlich enttäuschenden Jahr 2013 wollte sie in dieser Saison wieder voll angreifen. "Manchmal bin ich über meine Grenzen gegangen, musste mich übergeben", verriet sie vor der EM in einem Interview. "Ich wollte immer oben mitmischen."

Die Olympia-Zweite Schwarzkopf absolvierte bei ihrem internationalen Comeback einen respektablen ersten Wettkampftag. "Ich kann heute mehr als zufrieden sein. Für ein Aufbaujahr war das in Ordnung", meinte die 30-Jährige. Auf ihre Ratingen-Bestleistung im Hochsprung von 1,84 Meter legte sie noch einen Zentimeter drauf und scheiterte erst an 1,88 ganz knapp. Schwarzkopf hat bei ihrem Comeback nach einem Achillessehnenriss allerdings noch Defizite im Sprintbereich. "Das fällt mir wahnsinnig schwer", gab sie zu. Die Punkte muss sie daher in den technischen Disziplinen holen.

Claudia Rath war dagegen mit ihrer Leistung überhaupt nicht zufrieden. Im Kugelstoßen blieb 28-Jährige mit 12,88 Metern fast einen Meter hinter ihrer Bestleistung. Dafür war sie im abschließenden 200-Meter-Rennen mit 24,43 Sekunden die Viertschnellste im Feld der 22 Siebenkämpferinnen.

Mit Ausnahme von 1998 und 2012 haben die deutschen Siebenkampf-Asse immer mindestens eine Medaille geholt. Als bislang letzte Athletin erkämpfte Jennifer Oeser, die im Oktober Nachwuchs erwartet, vor vier Jahren in Barcelona EM-Bronze.

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