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Leichtathletik  

Weitsprung-Titelverteidiger Bayer raus - Reif im Finale

15.08.2014, 21:27 Uhr | dpa

Weitsprung-Titelverteidiger Bayer raus - Reif im Finale. Christian Reif hat es ins Finale geschafft.

Christian Reif hat es ins Finale geschafft. Foto: Jean-Christophe Bott. (Quelle: dpa)

Zürich (dpa) - Bittere Pleite für Titelverteidiger Sebastian Bayer: Der Hamburger ist bereits in der Weitsprung-Qualifikation bei der Leichtathletik-EM in Zürich gescheitert.

Der Hamburger kam vor 20 000 Zuschauern im Letzigrund-Stadion nur auf schwache 7,56 Meter und ist damit nicht bei der Medaillenvergabe dabei.

"Das ist völlig lächerlich und indiskutabel, was ich gezeigt habe", sagte Bayer nach dem vorzeitigen Aus der Nachrichtenagentur dpa. "Ich wage es kaum, meinem Trainer unter die Augen zu treten." Hingegen überstand Christian Reif aus Rehlingen, der Europameister von 2010, das Zitterspiel schadlos.

Im ersten Durchgang hatte Hallen-Europarekordler Bayer einen ungültigen Versuch, im zweiten kam er nur auf 7,33 und nach dem dritten mit 7,56 raufte er sich die streichholzkurzen Haare. "Ich bin ein bisschen ratlos, ich weiß nicht, was los war."

Der Rehlinger Reif flog im zweiten Versuch auf 8,02 Meter hinaus und war damit durch. "Ich habe schon beim Einspringen gemerkt, das wird heute eine harte Nummer. Ich hatte kein gutes Sprunggefühl", sagte Reif im ARD-Interview. Ebenso wie Bayer hatte er Schwierigkeiten, sich an die knallharte Anlaufbahn zu gewöhnen. Bei Reif waren Spikes verbogen, bei Bayer sogar welche abgebrochen.

Im Finale will der 29-Jährige Reif nun robustere Dornen wählen - und dann angreifen. "Das wird mit Sicherheit ein ganz harter Kampf", prophezeite er. "Da möchte ich ganz vorne dabei sein. Das wird eine mentale Schlacht."

Wie Bayer blieb auch der deutsche Hallen-Meister Julian Howard bei seiner EM-Premiere in der Qualifikation hängen - mit 7,63 Meter. "Ich hatte fest vor, ins Finale einzuziehen und hier Spaß zu haben", ärgerte sich der Karlsruher.

Um die Nominierung im Weitsprung hatte es vor der EM viel Aufregung gegeben. Der beinamputierte Paralympics-Sieger Markus Rehm hatte bei den deutschen Meisterschaften mit 8,24 Meter den Titel vor Reif gewonnen - mit einer Karbonprothese. Inmitten einer bundesweiten Debatte entschied der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) dann, den Leverkusener nicht zu nominieren, weil ihm seine Prothese einen Vorteil verschaffe.

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