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New-York-Marathon 2014: Showdown zwischen Mutai und Kipsang

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Leichtathletik  

New-York-Marathon: Kenianischer Showdown

01.11.2014, 13:10 Uhr | dpa

New-York-Marathon 2014: Showdown zwischen Mutai und Kipsang. Wilson Kipsang will den Weltrekord knacken.

Wilson Kipsang will den Weltrekord knacken. Foto: Facundo Arrizabalaga. (Quelle: dpa)

New York (dpa) - Sie sind Landsleute und Trainingspartner, am Sonntag wollen sie sich beim New-York-Marathon unterstützen, um den Streckenrekord zu brechen. Vor allem aber sind Geoffrey Mutai und Wilson Kipsang eines: Rivalen.

Die beiden Kenianer gelten als Topfavoriten beim Langlauf-Klassiker durch alle fünf Stadtteile des Big Apple. "Ich werde versuchen, den Rekord zu verbessern. Geoffrey und ich werden zusammenarbeiten, und wenn die äußeren Bedingungen stimmen, habe ich keine Zweifel, dass ein Streckenrekord möglich ist", betonte Kipsang mit Blick auf Mutais Bestmarke von 2:05:06 Stunden. Kipsang lief vor einem Jahr in Berlin Weltrekord (2:03:33), verlor diesen erst Ende September an seinen Landsmann Dennis Kimetto, der in der deutschen Hauptstadt in 2:02:57 Stunden siegte.

Der Weltrekord ist in New York aufgrund des Streckenprofils nicht in Gefahr, aber Kimettos Gesamtsieg in der World-Marathon- Majors-Serie 2013/14. Durch seine drei Erfolge (Tokio 2013, Chicago 2013, Berlin 2014) weist er im Rennen um den Jackpot von einer halben Million Dollar 75 Punkte auf. Kipsang hat vor seinem New-York-Debüt 51 Zähler und müsste gewinnen, um Kimetto noch abzufangen.

Bei den Frauen steht die Kenianerin Rita Jeptoo zwar als Nummer eins fest, die je zweimalige Siegerin von Boston und Chicago muss sich allerdings einem Dopingvorwurf stellen. "Die World Marathon Majors sind enttäuscht zu erfahren, dass Rita Jeptoo offensichtlich einen positiven A-Test hatte", hieß es in einer Mitteilung vom Freitag. Die für Sonntag angesetzte Zeremonie für die Jahresbesten wurde verschoben. Eine offizielle Bestätigung für eine angeblich positive Trainingskontrolle in Kenia Ende September gab es zunächst nicht.

Kipsang hofft, dass ihm auf seinem Weg zum erstrebten Jackpot das starke Läuferfeld zu Gute kommt: Vom diesjährigen Boston-Sieger Meb Keflezighi, über 2013 Boston-Champion Lelisa Desisa, Olympiasieger und Weltmeister Stephen Kiprotich bis zu Gebre Gebremariam (New York-Gewinner 2010) sowie Michael Kipyego (Sieger Tokio 2012).

Und natürlich auch Mutai.Der Kenianer lief bei seinem Triumph 2011 in Boston 2:03:02 Stunden - bis heute die zweitschnellste Zeit der Marathon-Geschichte. Mutai hat zwei Ziele: "Meinen Titel zu verteidigen und neuen Streckenrekord zu laufen." Er könnte nach seinen Siegen 2011 und 2013 als dritter Athlet in New York einen Hattrick schaffen. 2012 fiel die Veranstaltung wegen der Zerstörungen durch Hurrikan "Sandy" aus.

Mehr als eine Million Menschen werden entlang der 42,195 Kilometer von der Verrazano-Brücke bis zum Ziel im Central Park erwartet. 15 von ihnen sind Freunde von Caroline Wozniacki und wollen den dänischen Tennis-Star bei seiner Marathon-Premiere unterstützen. "Die denken, ich sei ein bisschen verrückt, aber wir leben alle nur einmal", sagt die ehemalige Weltranglisten-Erste.

Eigentlich wollte Wozniacki im November ihren Verlobten, Rory McIlroy, heiraten. Doch nachdem der Golfstar und Weltranglisten-Erste aus Nordirland im Mai die Beziehung beendete, entschied sie sich für eine andere Herausforderung - den New-York Marathon. Trotz eines vollen Tennis-Terminkalenders absolvierte die 24-Jährige konsequent ihre Laufeinheiten. Ihr vorrangiges Ziel sei es, den Marathon zu beenden - "und wenn ich die letzten Meter kriechen muss, werde ich das eben machen".

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