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Robert Harting: Nur Sebastian Coe kann Leichtathletik retten

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"Er ist der Einzige"  

Harting: Nur Coe kann die Leichtathletik retten

13.01.2015, 10:52 Uhr | sid, dpa

Robert Harting: Nur Sebastian Coe kann Leichtathletik retten. Hoffnungsträger: Geht es nach Robert Harting, kann nur Sebastian Coe die Leichtathletik aus der Krise führen. (Quelle: imago)

Hoffnungsträger: Geht es nach Robert Harting, kann nur Sebastian Coe die Leichtathletik aus der Krise führen. (Quelle: imago)

Robert Harting hält Sebastian Coe für den einzigen Mann, um die Leichtathletik nach dem russischen Doping-Skandal wieder aus der Krise zu führen. "Außer Sebastian Coe kann die Leichtathletik international niemand mehr in die richtige Richtung bewegen. Der ist als Einziger in der Lage dazu", sagte der Diskus-Olympiasieger der "Sport Bild" und bezeichnete den Briten damit quasi als Retter.

Lord Coe, 1980 und 1984 Olympiasieger über 1500 Meter, gilt als Favorit auf den frei werdenden Posten als Nachfolger des skandalumwitterten Senegalesen Lamine Diack an der Spitze des Weltverbandes IAAF. Der 81 Jahre alte Diack, seit 1999 IAAF-Präsident, stellt sich beim Kongress 2015 vor den Weltmeisterschaften in Peking nicht mehr zur Wahl.

Coe hatte zuletzt seine Pläne für eine Reform der kriselnden Leichtathletik vorgestellt. Neben dem Dopingproblem hat die olympische Kernsportart vor allem mit einem Rückgang des Zuschauerinteresses zu kämpfen. Als möglicher Gegenkandidat für Coe, Organisationschef der Olympischen Spiele 2012, gilt der legendäre Stabhochspringer Sergej Bubka (Ukraine).

Scharfe Kritik am Verband

Harting hat den Weltverband IAAF wegen seines Umgangs mit der russischen Doping-Affäre scharf kritisiert. "Dass die IAAF darauf sehr zurückhaltend reagiert, ist beleidigend für alle sauber kämpfenden Sportler", schrieb Harting in einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".

Eine ARD-Reportage hatte akribisch aufgezeigt, dass im russischen Sport flächendeckend und maßlos manipuliert, dies von der nationalen Anti-Doping-Agentur RUSADA gedeckt und von Stellen den IAAF zumindest toleriert werde. Dafür wurden zahlreiche Zeugenaussagen und belastende Dokumente zu systematischem Doping im russischen Spitzensport geliefert, vor allem in der Leichtathletik.

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