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Leichtathletik: DLV will Hallen-EM 2021 nach Karlsruhe holen

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Leichtathletik  

DLV will Hallen-EM 2021 nach Karlsruhe holen

21.02.2015, 13:33 Uhr | dpa

Leichtathletik: DLV will Hallen-EM 2021 nach Karlsruhe holen. Clemens Prokop spricht sich für eine Bewerbung für eine Hallen-Europameisterschaft aus.

Clemens Prokop spricht sich für eine Bewerbung für eine Hallen-Europameisterschaft aus. Foto: Fredrik von Erichsen. (Quelle: dpa)

Karlsruhe (dpa) - Der Deutsche Leichtathletik-Verband will die Hallen-Europameisterschaft 2021 nach Karlsruhe holen.

"Dieses Event ruft nach mehr", sagte DLV-Präsident Clemens Prokop am Rande der nationalen Titelkämpfe in Karlsruhe. "Warum nicht eine Bewerbung für eine Hallen-Europameisterschaft? Mit dieser Bahn, dieser Messehalle, dieser Infrastruktur, dieser Tradition."

Für die deutschen Meisterschaften an diesem Samstag und Sonntag in der Messehalle haben Verband und Stadt mit einem Aufwand von über einer Million Euro die Bahn der Hallen-EM 2013 von Göteborg einbauen lassen. Sie war auch für das Meeting am 31. Januar und regionale Meisterschaften genutzt worden.

Die nächste Hallen-EM findet vom 6. bis 8. März in Prag statt, für 2017 sind die Titelkämpfe an Belgrad vergeben. Der DLV richtet 2018 die Freiluft-EM 2018 in Berlin aus, wo bereits 2009 die Weltmeisterschaften stattfanden. Aus organisatorischen Gründen kommt laut Prokop die Hallen-EM 2019 in Karlsruhe deshalb zu früh.

Mit gezielten Regeländerungen will der Deutsche Leichtathletik-Verband die olympische Kernsportart spannender und attraktiver machen. "Wir werden entsprechende Anträge vor der WM in Peking auf dem IAAF-Kongress unterbreiten", kündigte Prokop an.

So sollen künftig "experimentelle Wettkämpfe", außerhalb des offiziellen Regelwerks, möglich sein und Fans anlocken. Als Beispiel nannte Prokop die Veranstaltung "Berlin fliegt", ein Wettkampf vor dem Brandenburger Tor mit den Disziplinen Weitsprung und Stabhochsprung am Vortag des ISTAF. Das neue attraktive Wettkampfformat kommt bei den Zuschauern gut an.

Für die finalen Läufe bei den Zehnkämpfern und Siebenkämpferinnen schlägt der DLV den Start gemäß dem Punktabstand vor der letzten Disziplin vor. "Der Erste im Ziel ist dann der Sieger. Das verspricht unglaubliche Spannung vor dem Finale", erklärte der DLV-Chef.

Ein weiterer Antrag beim Leichtathletik-Weltverband betrifft die Inklusion. Dabei soll verbindlich geregelt werden, dass behinderte und nichtbehinderte Sportler künftig gemeinsam in einem Wettkampf antreten dürfen. "Athleten mit Hilfsmitteln sollen aber getrennt gewertet werden", betonte Prokop.

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