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Leichtathletik: Julian Reus verletzt - Deutsche Sprinter überzeugen

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Leichtathletik  

Julian Reus verletzt - Deutsche Sprinter überzeugen

19.04.2015, 12:24 Uhr | dpa

Leichtathletik: Julian Reus verletzt - Deutsche Sprinter überzeugen. Julian Reus zog sich in Florida eine Beuger-Verletzung zu.

Julian Reus zog sich in Florida eine Beuger-Verletzung zu. Foto: Sven Hoppe. (Quelle: dpa)

Clermont/USA (dpa) - Der deutsche 100-Meter-Rekordhalter Julian Reus hat sich gleich bei seinem ersten Wettkampf in der WM-Saison verletzt. Der 26-Jährige zog sich beim Leichtathletik-Meeting in Clermont/USA während des Vorlaufs über 100 Meter eine Beuger-Verletzung zu.

"Ich kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts Genaues sagen, war aber bereits im Krankenhaus. Wir hoffen natürlich, dass ich schnell wieder fit werde", sagte Reus.

Abgesehen von ihm sind die deutschen Sprinter sehr rasant in die WM-Saison gestartet. Tatjana Pinto, Sven Knipphals, Lucas Jakubczyk und Christian Blum blieben über 100 Meter allesamt unter der Normzeit für die Weltmeisterschaften vom 22. bis 30. August in Peking. Allerdings blies der Rückenwind bei dem Meeting in Florida zu stark, um die Läufe der Vier für die WM-Qualifikation werten zu können.

Die deutsche Meisterin Pinto lief bereits im Vorlauf in 11,24 Sekunden eine gute Zeit. Im Finale wurde die 22-Jährige aus Münster dann nach 11,07 Sekunden Dritte hinter Europameisterin Dafne Schippers (Niederlande/10,90) und Simone Facey (11,04) aus Jamaika. Bei diesem Endlauf betrug der Rückenwind 3,9 Meter pro Sekunde.

Bei den Männern wurde der Wolfsburger Sven Knipphals in 10,07 Sekunden Vierter hinter Keston Bledman aus Trinidad und Tobago (9,94), Gerald Phiri aus Sambia sowie Kemar Hyman von den Cayman Inseln (beide 10,00). Der Berliner Lukas Jakubczyk (10,09) folgte knapp dahinter auf Platz fünf, Christian Blum aus Wattenscheid wurde nach 10,15 Sekunden Siebter.

Die deutschen Sprinter bereiten sich bereits seit Jahren in mehrwöchigen Trainingslagern in Clermont auf die jeweils neue Leichtathletik-Saison vor. Für das aus internationaler Sicht herausragende Ergebnis bei dem Meeting sorgte die Britin Tiffany Porter über 100 Meter Hürden. Die Europameisterin lief in 12,56 Sekunden ohne Rückenwind eine Weltjahresbestzeit.

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