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Usain Bolt meldet sich mit Kampfansage zurück

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"War nie die Nummer zwei"  

Usain Bolt meldet sich mit Kampfansage zurück

25.07.2015, 12:10 Uhr | sid

Usain Bolt meldet sich mit Kampfansage zurück. Usain Bolt bejubelt seinen Sieg in London. (Quelle: imago/Coloursport)

Usain Bolt bejubelt seinen Sieg in London. (Quelle: Coloursport/imago)

Kampfansage nach einer Demonstration der Stärke: "Ich bin niemals die Nummer zwei gewesen. Ich bin immer noch die Nummer eins", sagte Usain Bolt nach seinem Sieg über 100 Meter beim Diamond-League-Meeting in London."Mein Plan ist, dass sich daran bis zum Ende meiner Karriere nichts ändert."

Der jamaikanische Sprint-Star siegte über seine Paradestrecke in der Weltklassezeit von 9,87 Sekunden und lief damit so schnell wie seit fast zwei Jahren nicht mehr.

"Ich fürchte niemanden"

Im Anschluss war der 28-Jährige nicht mehr frustriert und fast kleinmütig wie in den vergangenen Wochen. Es war der alte Bolt, der sich jene zur Brust nahm, die öffentlich an ihm gezweifelt hatten: Selbstbewusst bis an die Schmerzgrenze, exzentrisch, großmäulig. "Ich fürchte niemanden", sagte Bolt und stellte rund einen Monat vor der WM in Peking (22. und 30. August) unmissverständlich klar: "Ich bin bereit loszulegen, und ich bin bereit zu gewinnen. In Peking ist für mich alles möglich."

Bei Diamond League in London 
Usain Bolt sprintet zurück an die Weltspitze

Der schnellste Mann der Welt meldet sich eindrucksvoll zurück. Video

In den 9,87 Sekunden von London könnte sich Bolts gesamte Saison gedreht haben. In zweimal 9,87 Sekunden vielmehr, denn so schnell war er in London binnen 60 Minuten jeweils im Vor- und im Endlauf. Das ist zwar deutlich langsamer als sein Weltrekord (9,58) oder auch die Jahresweltbestzeit von Justin Gatlin (9,74). Nur: Die Art und Weise, in der Bolt an der Stelle seiner drei Olympiasiege von 2012 aus der Krise stürmte, ist höchst bemerkenswert.

Widrige Bedingungen, starkes Rennen

Die äußeren Bedingungen waren hundsmiserabel: kühles Regenwetter, dazu Gegenwind, 0,8 Meter pro Sekunde im Finale, gar 1,2 im Vorlauf. Und dann Bolts Lauf: zweimal ein völlig verhunzter Start, dann ein Rennen mit der Brechstange anstatt Technik und Lockerheit - und im Vorlauf ein Austrudeln nach 80 Metern. "Der Start war mies, alles andere okay. Ich bin zufrieden, muss aber weiter hart arbeiten", sagte er.

Anfang Juli noch war Bolts Form eine Katastrophe. 10,13 Sekunden über 100 Meter hatte er bis dahin zustande gebracht, nach einem für seine Verhältnisse lächerlichen 200-Meter-Lauf in London (20,29) tauchte Bolt völlig entnervt ab, verzichtete auf die nationalen Trials sowie andere Starts und zog sich ins Training zurück.

Welche Wundermittel und -Methoden Coach Glenn Mills gefunden hat, um seinen Schützling in diesen sieben Wochen zurück auf Top-Niveau zu bringen - und dies ohne sichtliche Verbesserung in Sachen Technik und Laufstil? "Harte Arbeit, Hingebung, mich selbst pushen. Nur darum geht es", sagte Bolt. Und auch dies war an die Zweifler gerichtet.

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