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Leichtathletik-WM 2015: Usain Bolt holt Gold - neunter WM-Titel

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Gatlin hauchdünn geschlagen  

Usain Bolt holt WM-Gold im 100-Meter-Sprint

24.08.2015, 14:04 Uhr | dpa, t-online.de

Leichtathletik-WM 2015: Usain Bolt holt Gold - neunter WM-Titel. Usain Bolt ist erneut Weltmeister im 100-Meter-Sprint. (Quelle: dpa)

Usain Bolt ist erneut Weltmeister im 100-Meter-Sprint. (Quelle: dpa)

Der schnellste Mann der Welt ist erneut Weltmeister: Weltrekord-Sprinter Usain Bolt hat bei der Leichtathletik-WM in Peking das hochspannende Finale im 100-Meter-Sprint gewonnen und seinen Titel verteidigt. Der Sieg des Weltrekordhalters fiel dabei allerdings denkbar knapp aus: Mit 9,79 Sekunden war der Jamaikaner lediglich eine Hundertstelsekunde schneller als sein größter Rivale Justin Gatlin aus den USA (9,80). Bronze gewannen zeitgleich (9,92) der US-Amerikaner Trayvon Bromell und der Kanadier Andre De Grasse.

"Ich war relaxed, hab mir keinen Stress gemacht und es nach Hause gebracht", sagte Bolt: "Mein Ziel ist es, bis zu meinem Karriereende die Nummer eins zu bleiben. Und dafür treibe ich mich immer weiter an. Ich hätte heute noch schneller rennen können."

Der frühere Dopingsünder Gatlin musste sich ausgerechnet im wichtigsten Saisonrennen um einen Wimpernschlag geschlagen geben. Bitter: Vor zwei Jahren in Moskau fehlten dem 33-Jährigen acht Hundertstel zum Sieg.

Erst gestrauchelt, dann explodiert

Während Gatlin fast die gesamte Saison über dominierte, kam Bolt erst spät in Form. Durch Verletzungen hatte der 29-Jährige Trainingsrückstand und musste auch seine Teilnahme an einigen Meetings absagen. Sein Trainer Glen Mills baute ihn behutsam wieder auf, auch mental.

Im ersten Halbfinale wäre Bolt dann aber fast auf der Strecke geblieben: Unmittelbar nach dem Start strauchelte er, kam aber trotzdem als Erster an. Im Endlauf explodierte der Mann im grün-gelben Trikot förmlich und errang seinen dritten Titel in der prestigeträchtigsten Leichtathletik-Disziplin nach 2009 und 2013.

Erster deutscher Halbfinalist seit 32 Jahren

Die 55.000 Zuschauer im Nationalstadion waren Zeitzeugen eines prickelnden Endlaufs. Nie zuvor seit dem Aufstieg Bolts war der 100-Meter-Thriller von so viel Spannung begleitet und der Ausgang so ungewiss. Am Ende feierte jedoch einmal mehr Bolt, es war seine neunte WM-Goldmedaille. Damit hat er schon vor den 200 Metern und der Sprint-Staffel einen Titel mehr als die legendären US-Amerikaner Carl Lewis und Michael Johnson.

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Dass der junge Kanadier De Grasse und US-Sprinter Trayvon Bromell in 9,92 Sekunden zeitgleich Dritte wurden, geriet beim Duell der Sprint-Giganten zur Randnotiz. Der deutsche Rekordhalter Julian Reus war im Halbfinale als Achter in 10,28 Sekunden ausgeschieden - er hatte seine Pflicht aber mehr als erfüllt. Der 27-Jährige war der erste deutsche Halbfinalist seit der WM-Premiere 1983.

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