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Leichtathletik-WM: Rico Freimuth holt Bronze im Zehnkampf

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Drittes Gold für Bolt  

Zehnkämpfer Rico Freimuth holt WM-Bronze

29.08.2015, 16:43 Uhr | sid, dpa

Leichtathletik-WM: Rico Freimuth holt Bronze im Zehnkampf. Rico Freimuth bejubelt seine Medaille.  (Quelle: dpa)

Rico Freimuth bejubelt seine Medaille. (Quelle: dpa)

Siebte Medaille für die deutschen Leichtathleten bei der WM in Peking: Rico Freimuth hat Bronze im Zehnkampf gewonnen. Der 27-Jährige verbesserte seine Bestleistung auf 8561 Punkte. "Ich bin einfach nur megahappy, das kann man sich nicht vorstellen", sagte er in der ARD. "Das war schon immer mein Lebenstraum, eine Medaille." Eine solche hatte sein Vater 1983 bei der WM als Vierter verpasst.

Der US-Amerikaner Asthon Eaton sammelte auf seinem Weg zur Titelverteidigung 9045 Punkte und verbesserte damit seinen Weltrekord aus dem Jahr 2012 um sechs Zähler. Der 27-Jährige erhält vom Weltverband IAAF dafür eine Extra-Prämie in Höhe von 100.000 US-Dollar. Silber sicherte sich Damian Warner aus Kanada (8695).

In der Endabrechnung hatte Freimuth 27 Punkte mehr als der Russe Ilja Schkurenew vorzuweisen. Auf Platz fünf landete Larbi Bourrada aus Algerien (8461). Die ersten Fünf erzielten alle persönliche Bestleistungen. Kai Kazmirek wurde mit 8448 Punkten Sechster. Zwei Jahre nach seinem zweiten Platz in Moskau musste sich Michael Schrader diesmal mit dem siebten Rang (8418) begnügen.

Dritte Goldmedaille für Bolt

Usain Bolt hat sich unterdessen erneut zum König der Athleten gekrönt. Er gewann mit Jamaika die Staffel über 4x100 Meter in 37,36 Sekunden und holte sich nach seinen Triumphen über 100 und 200 Meter somit die dritte Goldmedaille im Vogelnest von Peking. Dieses Kunststück war Bolt bereits bei den Weltmeisterschaften 2009 in Berlin und 2013 in Moskau geglückt. Auch bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking und 2012 in London holte er das Triple.

Beim Staffeltriumph jetzt wurde die Vertretung der USA, die als Zweite ins Ziel kam 37,77), nachträglich wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert. Somit ging Silber an China (38,01), Bronze ging an Kanada (38,13). Das deutsche Quartett verpasste ihre erste Medaille bei einer Weltmeisterschaft in der Sprintstaffel um gerade einmal zwei Hundertstel.

Harting klar geschlagen

Christoph Harting verpasste klar eine Medaille im Diskuswurf. Der jüngere Bruder von Titelverteidiger Robert Harting landete im Finale mit 63,94 Metern auf Platz acht. Gold ging an den polnischen Favoriten Piotr Malachowski (67,40) vor dem Belgier Philip Milanov (66,90). Malachowskis Landsmann Robert Urbanek (65,18) holte Bronze.

Diskussionen gab es aber um den letzten Wurf Hartings, der wohl über 65 Meter flog, aber nicht gewertet wurde. "Das Kampfgericht hat leider keine hohe Kompetenz bewiesen. Der Versuch war nicht ungültig, sie haben ihn aber als Foul gewertet", sagte Harting in der ARD. "Letztendlich ist es aber jetzt durch."

In die Goldhaxen 
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Offenbar verhinderte die Sprachbarriere zwischen einer Kampfrichterin und dem Supervisor, dass Harting kein weiterer Versuch zugesprochen worden war. Da die Chinesen "keinen Brocken zusammenhängendes Englisch sprechen, ist das total in die Hose gegangen", sagte Harting. Die Jury lehnte später einen Einspruch der deutschen Teamführung gegen die ungültige Wertung des Wurfs ebenfalls ab. Die Videobilder hätten gezeigt, dass Harting doch mit einer Fußspitze außerhalb des Rings war.

Jungfleisch trotz persönlicher Bestleistung ohne Medaille

Im Hochsprung verbesserte die deutsche Meisterin Marie-Laurence Jungfleisch zwar ihre persönliche Bestleistung auf 1,99 Meter. Dennoch ging sie bei der Medaillenvergabe leer aus. Die 24-Jährige landete auf Platz sechs. "Darüber freue ich mich natürlich sehr", sagte Jungfleisch. Ihre alte Bestleistung lag seit der Vorsaison bei 1,97 Meter, bei der WM 2013 in Moskau war sie im Finale ohne gültige Höhe geblieben.

Gold gewann Hallen-Weltmeisterin Maria Kutschina (Russland) mit 2,01 Meter vor der zweimaligen Weltmeisterin Blanka Vlasic (Kroatien) und Olympiasiegerin Anna Tschitscherowa (Russland), die beide ebenfalls die gleiche Höhe übersprangen. Titelverteidigerin Swetlana Schkolina (Russland) fehlte in Peking verletzt.

Farah bleibt der König der Langstrecke

Eine Woche nach seinem Sieg über 10.000 Meter hat Doppel-Olympiasieger Mo Farah auch das 5000-Meter-Rennen gewonnen. Der 32 Jahre alte Brite siegte nach einem starken Schlussspurt in 13:50,38 Minuten vor dem Kenianer Caleb Ndiku (13:51,75) und dem Äthiopier Hagos Gebrhiwet (13:51,86). Richard Ringer, der sich als erster Deutscher seit Dieter Baumann 1997 für ein WM-Finale über diese Strecke qualifiziert hatte, wurde nach 14:03,72 Minuten 14.

Farah hatte das Langstrecken-Double bereits bei den Weltmeisterschaften 2013 in Moskau und bei den Olympischen Spielen 2012 in London gewonnen. Seine bislang letzte Niederlage bei einer großen internationalen Meisterschaft kassierte er 2011 in Daegu im WM-Finale über 10.000 Meter.

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