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WADA fordert Russland-Ausschluss aus IAAF und Olympia-Verbannung

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WADA spricht von "Betrugskultur"  

Russischen Leichtathleten droht Olympia-Ausschluss

09.11.2015, 18:34 Uhr | sid

WADA fordert Russland-Ausschluss aus IAAF und Olympia-Verbannung. Die WADA-Kommission spricht von "systematischen Dopingbetrug bei russischen Athleten". (Quelle: dpa)

Die WADA-Kommission spricht von "systematischen Dopingbetrug bei russischen Athleten". (Quelle: dpa)

Russlands Leichtathleten droht die Verbannung von den Olympischen Spielen. Eine unabhängige Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA fordert wegen Nicht-Einhaltung des Anti-Doping-Codes den Ausschluss des russischen Verbandes ARAF aus dem Weltverband IAAF.

Die WADA muss die Forderungen der Kommission noch offiziell bestätigen und an die zuständigen Organisationen weiterleiten. Die Entscheidung über einen möglichen Ausschluss russischer Athleten von Leichtathletik-Großveranstaltungen oder den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro obliegt der IAAF beziehungsweise dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC).

Die Kommission empfiehlt ausdrücklich, dass das IOC bis auf weiteres keine russischen Athleten zulässt. Bei den Athleten, die gesperrt werden sollen, handelt es sich unter anderem um 800-Meter-Olympiasiegerin von London 2012, Maria Sawinowa. 

"Tief verwurzelte Betrugskultur"

Die WADA-Kommission stellte unter anderem "systematischen Dopingbetrug bei russischen Athleten" und eine "tief verwurzelte Betrugskultur" in der russischen Leichtathletik sowie Korruption und Bestechung auf höchster Ebene der IAAF fest. Geleitet wird sie vom ehemaligen WADA-Präsidenten Richard Pound.

Die Kommissionsergebnisse hatten bereits Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen IAAF-Präsidenten Lamine Diack und weitere hochrangige Mitarbeiter des Weltverbandes nach sich gezogen. Auslöser für die Einrichtung der Kommission war im vergangenen Sommer die ARD-Dokumentation "Geheimsache Doping - Wie Russland seine Sieger macht".

Russland nennt WADA-Forderungen "politisch motiviert"

Russland hat die WADA-Forderung nach drakonischen Strafen für die russische Leichtathletik in ersten Reaktionen als politisch motiviert zurückgewiesen. Zugleich wies Sportminister Witali Mutko darauf hin, dass die WADA zwar Empfehlungen aussprechen könne, aber niemanden selbst von Wettbewerben ausschließen könne.

IAAF erwägt "provisorischen und kompletten Ausschluss"

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hat sich unterdessen geäußert und erwägt einen "provisorischen und kompletten Ausschluss" Russlands. "Die Informationen in dem Bericht der WADA-Kommission sind alarmierend", sagte IAAF-Präsident Sebastian Coe.

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