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Leichtathletik-Skandal: Boss von Anti-Doping-Labor tritt zurück

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Russisicher Leichtathletik-Skandal  

Chef von Anti-Doping-Labor tritt zurück

11.11.2015, 10:30 Uhr | sid

Leichtathletik-Skandal: Boss von Anti-Doping-Labor tritt zurück. Die WADA-Kommission spricht von "systematischen Dopingbetrug bei russischen Athleten". (Quelle: dpa)

Die WADA-Kommission spricht von "systematischen Dopingbetrug bei russischen Athleten". (Quelle: dpa)

Der Doping-Skandal in der russischen Leichtathletik hat erste personelle Konsequenzen: Nach der Schließung des Moskauer Anti-Doping-Labors durch die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hat der bisherige Leiter Gregori Rodschenkow seinen Rücktritt erklärt.

Damit wurde die Forderung der WADA erfüllt, die ihm unter anderem vorgeworfen hatte, 1417 Dopingproben zerstört zu haben.

Sportminister Witali Mutko habe den Rücktritt akzeptiert, wird eine Sprecherin in russischen Agenturen zitiert, die gleichzeitig Maria Dikunez als Nachfolgerin von Rodschenkow bekannt gab.

Russlands Suspendierung gefordert 
WADA-Boss: Keine russischen Athleten in Rio

Den Russen droht im Doping-Skandal nun sogar das Olympia-Aus. Video

Kommission legt systematischen Betrugsskandal offen

Der Untersuchungsbericht einer unabhängigen Kommission unter Vorsitz des ehemaligen WADA-Vorsitzenden Richard Pound hatte am Montag einen systematischen Betrugsskandal in der russischen Leichtathletik offengelegt. Eine Forderung Pounds lautete, dem Labor in Moskau die Akkreditierung zu entziehen. Dies geschah am Dienstag.

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