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Doping: Harting fordert Ausschluss von Russland

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Nach Doping-Report der WADA  

Harting fordert den vorläufigen Ausschluss von Russland

13.11.2015, 11:32 Uhr | sid

Doping: Harting fordert Ausschluss von Russland. Robert Harting setzt sich im Kampf gegen Doping ein. (Quelle: imago/Eibner)

Robert Harting setzt sich im Kampf gegen Doping ein. (Quelle: imago/Eibner)

Robert Harting ist erneut laut im Kampf gegen Doping geworden. Der Diskus-Olympiasieger und dreifacher Weltmeister spricht sich klar für einen Ausschluss des russischen Leichtathletik-Verbandes von den olympischen Spielen aus.

"Ich bin für einen vorläufigen Ausschluss. Dieser kann aufgehoben werden, wenn saubere, ehrliche Athleten dafür sorgen, dass sie die Kontrolle haben - und Moral stärker ist als die Flagge", sagte er zu Sport1.

"Für uns Sportler nichts Neues"

Den vor vier Tagen veröffentlichten Bericht einer unabhängigen Untersuchungskommission der Welt- Anti-Doping-Agentur (WADA) sieht Harting als Schritt in die richtige Richtung. "Ich freue mich über die Aufklärung des Sachverhaltes. Es ist ja für uns Profis nichts Neues. Wir sehen ja, wie weit man springen und werfen kann. Wir wissen, wie es sich anfühlt von Sportlern geschlagen zu werden, die dieselben natürlichen Ressourcen haben", sagte der 31-Jährige: "Wir spüren auch, wenn Athleten von einem anderen Stern sind. Das wissen wir nun schwarz auf weiß."

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Harting hat genaue Vorstellungen für eine Lösung

In dem Interview lieferte Harting auch eigene Lösungsansätze für den Kampf gegen Doping. Er schlägt die Bildung von Kontrollringen zwischen fünf Ländern mit unterschiedlicher Einstellung zum Thema Doping vor. Diese sollen diplomatische Abkommen schaffen. Zudem sollten in jedem Land "standardisierte Labore internationaler Art aufgezogen werden, um im jeweiligen Land international auszuwerten."

Für die Finanzierung hat Harting ebenfalls einen Vorschlag: "Der Fond wird gespeist mit Mitgliedsbeiträgen der IOC-Länder. Wer nicht zahlt, darf nicht mitspielen. Außerdem fordert Harting eine einheitliche Regelung: "Jeder Athlet solle zudem über einen Blut- und Steroidpass verfügen. Jeder Athlet muss nach gleichen Regeln behandelt werden."

Im Interview mit Sport1 fordert Harting außerdem die Medien auf, die Nüchternheit in der Berichterstattung abzulegen und den Athleten besser zur Seite zu stehen. "Nörgelnde Berichterstattung möchte niemand sehen. Wir sollten die Doping-Thematik zusammen angehen."

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