Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Leichtathletik >

Leichtathletik - ARD: Drei kenianische Funktionäre vor Suspendierung

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Leichtathletik  

ARD: Drei kenianische Funktionäre vor Suspendierung

29.11.2015, 18:03 Uhr | dpa

Leichtathletik - ARD: Drei kenianische Funktionäre vor Suspendierung. Isaiah Kiplagat soll suspendiert werden.

Isaiah Kiplagat soll suspendiert werden. Foto: Daniel Irungu. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der Doping-Skandal in der Leichtathletik zieht auch in Kenia immer weitere Kreise. Nach Informationen der ARD-Dopingredaktion sollen bereits in der kommenden Woche drei Spitzenfunktionäre des ostafrikanischen Landes suspendiert werden.

Laut ARD-"Sportschau" handele es sich um David Okeyo, Mitglied des Councils des Weltverbandes IAAF, seinen Vorgänger Isaiah Kiplagat und Joseph Kinyua, den Teamleiter der Nationalmannschaft. Erst kürzlich waren sieben neue Dopingfälle im Lager der kenianischen Leichtathleten bekannt geworden.

"Die Ethik-Kommission sieht sich das an. Einer von ihnen, David Okeyo ist ja schon nicht mehr zum jetzigen Treffen des IAAF-Councils gekommen. Und die Polizei ermittelt", sagte IAAF-Präsident Sebastian Coe in seinem ersten Interview für die ARD-Dopingredaktion.

Der Brite deutete an, dass es für den suspendierten russischen Verband schwierig sei, die Voraussetzungen für einen Olympia-Start 2016 in Rio de Janeiro zu erfüllen. "Es geht nicht nur um einen strukturellen, sondern auch um einen kulturellen Wandel. Wir brauchen flächendeckend eine Generation von Trainern, die daran glaubt, dass es möglich ist, Athleten auch sauber zu Spitzenleistungen zu bringen", betonte der IAAF-Chef. "Ein Kulturwandel dauert länger."

Problematisch bei einem möglichen Olympia-Start der Russen sei, dass Doping einen lang anhaltenden Effekt hat. "Ja, das ist auch eine historische Herausforderung", gab Coe zu. "Es ist nahezu bewiesen, dass Athleten, die gedopt haben - etwa mit einigen Mitteln für den Muskelaufbau -, die haben über viele Jahre etwas davon."

Die ARD-Dopingredaktion hatte mit ihrer Russland-Dokumentation am 3. Dezember 2014 den bis dato größten Skandal in der Geschichte der Leichtathletik aufgedeckt. Den Stein ins Rollen brachten zwei Kronzeugen: Die "Whistleblower" Witali Stepanow und seine Frau Julija. Sie müssen sich nach ARD-Informationen jetzt im Ausland verstecken.

Coe gab in der "Sportschau" zu, dass er die Stepanows in dem einen Jahr seit Ausstrahlung der TV-Doku nie gesprochen hat. "Es gab keine die Gelegenheit, sie zu sehen oder zu treffen", meinte der zweimalige Olympiasieger, kündigte aber Besserung an: "Wir sind in einem Prozess: Wir werden aber unsere Lehren daraus ziehen - auch ich als Präsident des Verbandes."

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal