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Leichtathletik: Harting erfreut über Doping-Enthüllungen

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Leichtathletik  

Harting erfreut über Doping-Enthüllungen

27.12.2015, 10:58 Uhr | dpa

Leichtathletik: Harting erfreut über Doping-Enthüllungen. Robert Harting hat Missstände in der Leichtathletik stets angeprangert.

Robert Harting hat Missstände in der Leichtathletik stets angeprangert. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Diskus-Olympiasieger Robert Harting hat mit Genugtuung auf die Korruptions-Ermittlungen gegen Lamine Diack, den früheren Präsidenten des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, und die Wettkampf-Sperre für russische Athleten wegen systematischen Dopings reagiert.

"Ich freue mich natürlich sehr, weil es ein Erfolg ist, was da jetzt alles rausgekommen ist", sagte der 31-Jährige, der die Missstände in seiner Sportart stets angeprangert hatte, in einem Interview der "Berliner Morgenpost".

Zugleich forderte Harting eine Entschuldigung von Funktionären wie Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, oder DLV-Vizepräsidentin Dagmar Freitag, "die über einige Ecken herum Einfluss auf mich nehmen wollten, wie ich über Lamine Diack geredet habe und und und. Weil das nicht gut für den Deutschen Leichtathletik-Verband sei. Und was ist? Jetzt ist Diack schuldig hoch zehn."

Er frage sich, was "diese Sportpolitiker eigentlich damit erreichen" wollten. "Wollen sie selbst in das System eintreten? Solange es jedoch bei uns zu viel Kluft zwischen Athleten und Sportpolitikern gibt, brauchen wir Athleten uns nicht zu wundern, dass zu wenig in Sachen weltweiter Fairness geschieht."

Harting, der im September 2014 einen Kreuzbandriss im linken Knie erlitten hatte, arbeitet derzeit an seinem Comeback, um möglichst in Rio de Janeiro seinen Olympiasieg zu wiederholen. "Aber für mich sind Olympische Spiele gar nicht so das Thema, für mich ist Olympiasieger das Thema. Das ist viel schöner, weil Olympiasieger eine internationale Währung ist. Das ist wie als wenn man einen Koffer mit einer Million Dollar hätte."

Es gebe aber große Unterschiede zu 2012. "Vor London habe ich eine Bestimmung gefühlt. Ich habe mir den Kopf zermartert: Es muss klappen! Dein ganzes Leben hast du dafür geackert! Wenn du das jetzt nicht schaffst, dann machst du irgendwas falsch! Die Sinnfrage schwebte über allem. Diese Sinnfrage habe ich jetzt nicht mehr."

Jetzt sei es so, dass er das Gefühl des Sieges gerne wieder haben möchte. "Ich bin jetzt aber in der Lage, es schaffen zu können, nicht mehr, es schaffen zu müssen. Ich muss nicht mehr Gold holen. Nicht, weil ich es schon mal geschafft habe, sondern weil ich das Ganze mit einer anderen Denkweise angehe. Ich werde mich danach nicht fünf Jahre lang selbst hassen, weil ich es nicht geschafft habe", sagte Harting, der ankündigte, 2018 seine Laufbahn beenden zu wollen.

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