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ISTAF 2016: Erfolgreicher Tag für deutsche Leichtathleten

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ISTAF in Berlin  

Erfolgreicher Tag für deutsche Leichtathleten

04.09.2016, 09:10 Uhr | sid, dpa, t-online.de

ISTAF 2016: Erfolgreicher Tag für deutsche Leichtathleten. Nicht nur die deutschen Speerwerfer durften beim ISTAF jubeln. Auch die anderen DLV-Starter überzeugten. (Quelle: imago/Nordphoto)

Nicht nur die deutschen Speerwerfer durften beim ISTAF jubeln. Auch die anderen DLV-Starter überzeugten. (Quelle: Nordphoto/imago)

Mit vier deutschen Siegen ist das Leichtathletik-Meeting ISTAF in Berlin zu Ende gegangen. Neben Cindy Roleder über die 100 Meter Hürden, gewann Johannes Vetter im Speerwerfen. Über 200 Meter sorgten die Frauen für einen Doppelsieg. Ein besonderer Moment war der Erfolg von Christina Obergföll im letzten Wettkampf ihrer Karriere.

Die ehemalige Speerwurf-Weltmeisterin Christina Obergföll hat ihre lange Laufbahn mit dem Sieg beendet. Die 35-Jährige aus Offenburg schaffte in der Hauptstadt im fünften Versuch eine Weite von 64,28 Metern und verwies Kathryn Mitchell aus Australien (62,20 Meter) und die Isländerin Asdis Hjalmsdottir (60,98 Meter) auf die Plätze.

"Ich hatte gedacht, dass ich hier vielleicht Dritte werden kann, wenn es gut läuft. Dass ich die Nummer gewinne, macht diesen Abschied umso schöner", sagte Obergföll.

Vor ihrem letzten Wurf kamen Obergföll sogar die Tränen, trotzdem schaffte sie es noch einmal auf 62,94 m, ehe sie von den Zuschauern lautstark gefeiert wurde.

Deutsche Speerwerfer mit Vierfach-Triumph

Auch die Speerwerfer hatten allen Grund zur Freude: In beeindruckender Manier bestätigten sie ihre aktuelle Vormachtstellung. Der Olympia-Vierte Johannes Vetter gewann beim Leichtathletik-Meeting mit persönlicher Bestweite von 89,57 Meter vor seinen Landsmännern Julian Weber (88,29 Meter) und Andreas Hoffmann (85,42 Meter).

Der frischgebackene Olympiasieger von Rio Thomas Röhler komplettierte das hervorragnede Mannschaftsergebnis als Vierter. Er blieb mit 82,55 Metern allerdings deutlich vom Podium entfernt.

Deutscher Doppelsieg über die 200 Meter

Große Freude herrschte auch beim deutschen Sprint-Team nach dem Doppelsieg durch Gina Lückenkemper und Lisa Mayer. In 22,92 und 23,01 Sekunden verwiesen die beiden jungen Deutschen die Amerikanerin Jeneba Tarmoh auf den dritten Platz (23,24 Sekunden) und wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Rebekka Haase wurde in 23,44 Sekunden Vierte.

Cindy Roleder gewinnt über die Hürden

Beim Blick auf die Anzeigetagfel überkam Cindy Roleder ein breites Grinsen. In 12,65 Sekunden gewann die 28-Jährige ihr Rennen über die 100 Meter Hürden vor Jasmin Stowers aus den USA (12,72 Sekunden) und der Kanadierin Phylicia George (12,74 Sekunden).

"So eine Zeit zum Abschluss ist einfach phänomenal. Die Zuschauer haben mich über die Bahn getragen", sagte Roleder. Die beiden weiteren Deutschen Pamela Dutkiewicz und Nadine Hildebrand wurden Sechste und Siebte.

Zweite Plätze für Krause und Rath

Gesa Felicitas Krause wurde über die 3000 Meter Hindernis Zweite hinter der Kenianerin Celiphine Chepteek Chespol. Der Deutschen fehlten am Ende fünf Sekunden auf die Siegerin. Rang drei ging an Mariya Shatalova aus der Ukraine. Ebenfalls auf Rang zwei landete Claudia Rath im Weitsprung der Frauen.

Die eigentliche Siebenkämpferin verbesserte sich in ihrem letzten Versuch auf 6,52 Meter und verwies Tianna Bartoletta auf den dritten Platz (6,49 Meter). Siegerin wurde die Britin Jasmin Sawyers mit 6,62 Meter.

Storl nur Siebter, Harting auf Rang drei

Enttäuschend verlief das 75. ISTAF für Kugelstoß-Weltmeister David Storl. Wie bei den Olympischen Spielen in Rio, reichte es für den Leipziger auch in Berlin nur zu Rang sieben. Beim Überraschungssieg des Kongolesen Franck Elemba (20,67 Meter) stieß Storl nur 20,15 Meter.

Diskus-Ass Robert Harting beendete seine turbulente Saison als Dritter mit 63,23 Metern. Der 31-Jährige vom SSC Berlin wurde drei Wochen nach seiner Olympia-Enttäuschung von den Fans im Olympiastadion mit viel Beifall verabschiedet. In Rio war der London-Olympiasieger von 2012 mit einem Hexenschuss bereits in der Qualifikation gescheitert.

Den Sieg beim internationalen Leichtathletik-Sportfest sicherte sich der Österreicher Lukas Weißhaidinger mit 66,00 Metern vor dem Olympia-Zweiten Piotr Malachowski aus Polen (65,39). Olympiasieger und Hartings Bruder Christoph nahm nicht am Meeting teil.

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