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Leichtathletik: 30 000 Fans verabschieden in Jamaika Usain Bolt

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Leichtathletik  

30 000 Fans verabschieden in Jamaika Usain Bolt

11.06.2017, 11:56 Uhr | dpa

Leichtathletik: 30 000 Fans verabschieden in Jamaika Usain Bolt. Nach dem letzten Sprintsieg in Jamaika zeigt Usain Bolt wieder seine berühmte Siegerpose.

Nach dem letzten Sprintsieg in Jamaika zeigt Usain Bolt wieder seine berühmte Siegerpose. Foto: Bryan Cummings. (Quelle: dpa)

Kingston (dpa) - Mit einem bewegenden Volksfest im Nationalstadion von Kingston ist Jamaikas Leichtathletik-Legende Usain Bolt von seinen Fans verabschiedet worden.

Der 30-Jährige gewann am Samstag sein letztes Rennen in der Heimat - doch der standesgemäße Sieg und die Zeit waren bei der stimmungsvollen Farewell-Party in der vollbesetzten Arena Nebensache. Sein ultimativ letztes Rennen will er bei der WM in London am 12. August mit Jamaikas Sprintstaffel bestreiten. Neun Tage später wird er 31.

"Ich wollte mein Land einfach stolz machen", sagte der Mann des Abends zur Motivation und zur Leidenschaft für seinen Sport. "Als ich mit der Leichtathletik begonnen habe, war mein einziges Ziel, Olympiasieger über 200 Meter zu werden. Ich hätte mich nie für fähig gehalten, eine Legende meines Sports zu werden."

Der achtmalige Olympiasieger und elfmalige Weltmeister küsste nach seinem Abschiedsrennen in Kingston die blaue Bahn, auf einer Ehrenrunde wurde Jamaikas Volksheld von den 30 000 Fans mit lautstarkem Beifall noch einmal gefeiert. Von seinem langjährigen Trainer Glen Mills, der den Junioren-Weltmeister von 2002 zum schnellsten Mann der Welt gemacht hat, bekam er noch vor dem "Salut to a Legend" eine ganz spezielle Trophäe überreicht.

"Ich bin hier, um jemandem zu danken, der das Gesicht unseres Sports verändert hat", sagte IAAF-Präsident Sebastian Coe. Bolt habe so viele junge Menschen für die Leichtathletik ermutigt und begeistert. "Und diese Reise muss jetzt weitergehen."

Für die letzten 100 Wettkampf-Meter in seiner Heimat brauchte Bolt 10,03 Sekunden - keinen störte es, dass der Sieger nicht zum 51. Mal in seiner Karriere unter 10 Sekunden blieb. Dass die Lichtgestalt der Leichtathletik danach den weißen Zielstrich küsste, hatte auch etwas Symbolisches: Bolts einmalige Karriere neigt sich dem Ende zu.

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