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Motorsport: EuroSpeedway Lausitz macht Millionengewinn

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Hintergrund  

EuroSpeedway Lausitz macht Millionengewinn

12.02.2010, 23:08 Uhr | dpa

Auch die DTM ist in der Lausitz zu Gast (Foto: imago)Auch die DTM ist in der Lausitz zu Gast (Foto: imago) 2006 war das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der EuroSpeedway Lausitz GmbH. Die Betreibergesellschaft der Motorsport-, Test- und Entertainmentanlage in Brandenburg hat den Lausitzring innerhalb von drei Jahren von der Verlust- in die Gewinnzone geführt und das vergangene Geschäftsjahr mit einem operativen Gewinn von 1,004 Millionen Euro abgeschlossen. Das geht aus dem jetzt vorgelegten Geschäftsbericht 2006 hervor.



Mehr als 90 Prozent Auslastung

"Mit der Fokussierung auf rentables Geschäft haben wir die GmbH mit Standort in einer der strukturschwächsten Regionen Deutschlands zum erfolgreichsten Unternehmen seiner Branche gemacht", sagte Hans- Jörg Fischer, geschäftsführender Gesellschafter, mit Verweis auf die defizitär betriebenen Rennstrecken am Nürburgring und Hockenheimring. Die Auslastung der Streckenkapazitäten sei mit einem aktiven Vertrieb von 78,9 im Jahr 2004 auf 92,1 Prozent im Berichtsjahr gesteigert worden. Im laufenden Geschäftsjahr habe die Auslastung 95,7 Prozent erreicht. Die GmbH rechnet deshalb für 2007 erneut mit einem Gewinn in Millionenhöhe. Entgegen der sonst üblichen Förderpraxis habe die GmbH seit der Übernahme 2004 keine öffentlichen Mittel des Landes Brandenburg in Anspruch genommen. Seit der Eröffnung 2000 haben knapp sieben Millionen Gäste den Lausitzring besucht.

Verkauf angestrebt

Bis Ende 2008 ist die Anlage an die EuroSpeedway Lausitz GmbH verpachtet. Momentan bemüht sich der Förderverein Lausitz Ring e.V. als Eigentümer um einen Verkauf der Anlage und Vergabe der Betreiberrechte. Nach dem EU-weiten Vergabewettbewerb waren im Mai vier Bewerbungen eingegangen, darunter eine vom Deutschen Kraftfahrzeug-Überwachungsverein (Dekra). Nach der Insolvenz in Folge der Berliner Banken-Krise war ein erster Verkaufsversuch im Jahr 2002 gescheitert. Die Gesamtinvestition von 159 Millionen Euro wurden mit 123 Millionen Fördermitteln des Landes Brandenburg bezuschusst.

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