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Große Herausforderung wartet auf die Fahrer

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Rallye Dakar  

Große Herausforderung wartet auf die Fahrer

12.02.2010, 22:40 Uhr | sid

Dakar-Favorit Carlos Sainz in seinem VW-Touareg (Foto: imago)Dakar-Favorit Carlos Sainz in seinem VW-Touareg (Foto: imago) Der Weg zum Dakar-Triumph 2008 führt durch einen "Ozean aus Sand". Das erklärte Rallye-Direktor Etienne Lavigne in Paris bei der offiziellen Strecken-Präsentation für die 30. Auflage der berühmten Wüstenrallye, die vom 5. bis zum 20. Januar 2008 erneut von Lissabon in die senegalesische Hauptstadt Dakar führt. Für die rund 570 Teilnehmer stehen bei den insgesamt 9273 Kilometern allein 5736 Wertungskilometer auf dem Programm, rund 1400 mehr als im vorigen Jahr.

Rallye Dakar Die Etappen im Überblick

Sainz führt VW-Flotte an

Dabei nimmt das VW-Werksteam einen neuen Anlauf, Dauersieger Mitsubishi vom Thron zu stoßen. Neben dem zweimaligen Rallye-Weltmeister Carlos Sainz (Spanien), dem von Dirk von Zitzewitz navigierten Südafrikaner Giniel de Villiers und Mark Miller (USA) wird erstmals auch der dreimalige deutsche Rallye-Meister Dieter Depping mit Beifahrer Timo Gottschalk einen Werks-Touareg steuern.

X-Raid-Team will Favoriten ärgern

Mitsubishi setzt ebenfalls vier Autos ein, an der Spitze der Titelverteidiger und neunmalige Dakar-Sieger (sechsmal Motorrad, dreimal Auto) Stephane Peterhansel sowie der frühere Ski-Weltcupsieger Luc Alphand (beide Frankreich), der die Rallye 2006 gewann. Ärgern wollen die Top-Teams unter anderem der frühere Dakar-Sieger Jean-Louis Schlesser (Frankreich) und das x-Raid-Team von Sven Quandt aus dem hessischen Trebur mit seinen BMW X3.

Etappen in Mali gestrichen

Während aus Sicherheitsgründen 2008 auf die Fahrt durch Mali, wo 2007 zwei Etappen gestrichen werden mussten, verzichtet wird, stehen dagegen gleich acht Tage in der Sahara in Mauretanien an, wo in den Dünen sicher die Entscheidung über den Gesamtsieg fallen wird. Starten wird die Rallye erneut in Portugal. Von da führt die Strecke über Spanien, Markokko und Mauretanien in den Senegal. Dabei werden nach Aussage der Organisatoren mehrere klassische Orte aus der langen Geschichte der Rallye angefahren.

"Es wird eine große Herausforderung"

"So wie die Strecken gewählt sind mit den Dünen, die wir durchfahren, und den Orten, die wir ansteuern, wird es extrem schwer werden", meinte Co-Pilot von Zitzewitz: "Vieles ist neu oder so alt, dass es niemand mehr kennt. Es wird eine große Herausforderung."

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