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Rallye - Saisonfinale in Wales  

Loeb liegt auf Titelkurs

10.02.2010, 11:29 Uhr | dpa

Sébastien Loeb in seinem Citroen (Foto: imago)Sébastien Loeb in seinem Citroen (Foto: imago) Sébastien Loeb hat bei der Rallye Wales Kurs auf seinen vierten WM-Titel hintereinander genommen. Der Franzose beendete die erste Etappe in Cardiff als Dritter. Dem Elsässer reicht ein fünfter Rang beim 16. und letzten Saisonlauf zur erfolgreichen Titelverteidigung. Nach dem ersten Teil lag Loeb mit seinem Citroen C4 57,9 Sekunden hinter dem führenden Finnen Mikko Hirvonen im Ford Focus lag. Dessen Landsmann und Markenkollege Marcus Grönholm hatte nach den ersten sechs schmierigen Schotterprüfungen 18,3 Sekunden Vorsprung auf Loeb. Der 39-Jährige hat noch eine kleine Chance auf seinen dritten Titel nach 2000 und 2002. Doch muss er unbedingt den letzten WM-Lauf seiner Karriere gewinnen und darauf hoffen, dass Loeb schlechter als Rang fünf abschneidet.

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Loeb ohne Nebelscheinwerfer

Typisches britisches Wetter mit dichtem Nebel und Regen machten die Schotterpiste schlammig und rutschig. "Ich sah heute keine Notwendigkeit, mit Mikko Hirvonen oder Marcus Grönholm um den Sieg zu kämpfen", sagte der 33 Jahre alte Jungvater Loeb, dessen Frau Séverine am 21. November Tochter Valentine zur Welt brachte. "Bei diesen Bedingungen wollte ich wirklich kein Risiko eingehen. Dafür steht zuviel auf dem Spiel." Auf der letzten Tagesentscheidung fielen die Nebelscheinwerfer aus, und Loeb verlor deswegen 31,8 Sekunden auf die Bestzeit des Spitzenreiters Hirvonen.

Fast perfekter Tag für Hirvonen

Wales-Vorjahressieger Grönholm kämpft verbissen um seine letzte Titelchance. "Bei diesen Bedingungen war es heute unmöglich zu attackieren", sagte der 30-fache Laufsieger und letztjährige Vize-Champion Grönholm, der bei seiner Abschiedsvorstellung seine 150. WM-Rallye bestreitet. "Ich warte nun ab, was mit Loeb passiert, und hoffe, noch eine Chance zu haben." Einen fast perfekten Tag erlebte Tagessieger Hirvonen. "Es lief alles perfekt. Auf der ersten Prüfung herrschte aber so dichter Nebel, dass ich fast im Blindflug darüber bin", sagte der zweifache Saisonsieger.

Harraway rutscht von der Piste

Dichter Nebel war auch die Unfallursache des britischen Privatfahrers Simon Harraway, der mit seinem Subaru von der Piste rutschte, zwei Zuschauer traf und diese leicht verletzt.

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