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Motorsport: Rallye Dakar 2007 im Rückblick

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So lief es im vergangenen Jahr  

Rückblick auf die Dakar 2007

10.02.2010, 11:32 Uhr | T-Online, t-online.de

Peterhansel (re.) und Co-Pilot Cottret (Foto: imago)Peterhansel (re.) und Co-Pilot Cottret (Foto: imago) Herausforderer Volkswagen war 2007 angetreten, um die Siegesserie von Mitsubishi zu brechen. Doch auch im sechsten Anlauf auf den Gesamtsieg bei der Rallye Dakar scheiterte der deutsche Automobilhersteller. Wieder feierten die Japaner und ihr französischer Pilot Stéphane Peterhansel. Mitsubishi schaffte den zwölften Triumph auch ohne Tagessieg bei dem Wüstenklassiker. Es war der siebte Erfolg für das Werks-Team hintereinander. Der 41 Jahre alte Peterhansel holte seinen insgesamt neunten Erfolg: Sechs Mal hatte er in der Motorrad-Wertung gesiegt, im Mitsubishi holte er nach 2004 und 2005 nun seinen dritten Erfolg in der Automobil-Kategorie.

Dritter Titel in vier Jahren

Nach mehr als 8000 Gesamtkilometern und 14 Prüfungen (4174 Kilometer) hatte "Monsieur Dakar" Peterhansel einen Vorsprung von 7:26 Minuten vor seinem Landsmann und Vorjahressieger Luc Alphand, dem früheren Ski-Champion. "Es ist ein unglaubliches Gefühl, nach 2004 und 2005 nun ein drittes Mal in nur vier Jahren mit Mitsubishi die Dakar gewonnen zu haben", sagte Rekordsieger Peterhansel. Den dritten Rang mit einem Rückstand von bereits 1:33:57 Stunden sicherte sich der Monegasse Jean-Louis Schlesser, Sieger 1999 und 2000, im Ford Buggy.

"Blutiges Rennen der Verantwortungslosigkeit"

Auch 2007 blieb die Rallye Dakar nicht ohne Todesopfer. Am 9. Januar verunglückte der südafrikanische Motorrad-Pilot Elmer Symons (KTM) so schwer, dass er seinen Verletzungen erlag. Auf der vorletzten Etappe stürzte der 41 Jahre alte Franzose Eric Aubijoux nahe Dakar von seiner Yamaha und starb an einem Herzanfall. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich damit in 29 Auflagen der Wüstenrallye auf 55. Auch Top-Favorit Marc Coma (KTM) erwischte es, blieb aber bis auf eine schwere Gehirnerschütterung unverletzt. Den Sieg holte sich der Franzose Cyril Després (KTM). Der Vatikan hatte scharfe Kritik an dem Spektakel geübt. In einem Leitartikel bezeichnete die Zeitung "L'Osservatore Romano", das offizielle Presseorgan des Heiligen Stuhls, die Rallye als "blutiges Rennen der Verantwortungslosigkeit".

VW tröstet sich mit Tageserfolgen

Volkswagen zog am Ende der Rallye Dakar eine gemischte Bilanz. Das Wolfsburger Werks-Team gewann zehn der 14 Tageswertungen. "Wir blicken auf eine Rallye Dakar zurück, die uns viele tolle Momente, aber auch eine bittere Enttäuschung bescherte", erklärte VW-Motorsport-Direktor Kris Nissen.

Miller bester Touareg-Pilot

Die vom Start weg führenden Blauen mussten aber zu Beginn der zweiten Rallye-Woche nach mehreren defekten den Traum vom ersten Sieg im Sand der mauretanischen Wüste begraben. Bester VW-Pilot war der Amerikaner Mark Miller auf der vierten Position mit einem Rückstand von 2:10:16 Stunden. Siebte wurde die portugiesisch-deutsche Paarung Carlos Sousa/Andreas Schulz (Rückstand: 5:10:54 Stunden). Dirk von Zitzewitz und sein südafrikanischer Fahrer Giniel de Villiers, als Spitzenreiter in die zweite Hälfte gestartet, erreichten den elften Platz (Rückstand: 8:44:34 Stunden).

Kleinschmidt auf Rang 15

Nach einer Tour der Leiden in der ersten Halbzeit erreichte die Kölnerin Jutta Kleinschmidt, die 2008 nicht am Start sein wird, bei ihrer 17. Dakar-Teilnahme im BMW X3 des hessischen Privatteams x-raid von Sven Quandt (Trebur) diesmal nur den 15. Platz (Rückstand: 10:28:45 Stunden).

Der Endstand der Rallye Dakar 2007 im Überblick:

Platz

Name

Land/Ort

Team

Zeit

1.

Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret

Frankreich

Mitsubishi Pajero MPR

45:53:37 Std.

2.

Luc Alphand/Gilles Picard

Frankreich

Mitsubishi Pajero MPR

46:01:03

3.

Jean-Louis Schlesser/Arnaud Debron

Monaco/Frankreich

Ford-Buggy

47:27:34

4.

Mark Miller/Ralph Pitchford

USA/Südafrika

VW Race Touareg

48:03:53

5.

Hiroshi Masuoka/Pascal Maimon

Japan/Frankreich

Mitsubishi Pajero MPR

48:38:08

6.

Nasser Al-Attiyah/Alain Guehennec

Katar/Frankreich

BMW X3

49:25:36

7.

Carlos Sousa/Andreas Schulz

Portugal/München

VW Race Touareg

51:04:31

8.

Robby Gordon/Andy Grider

USA

Hummer

52:57:44

9.

Carlos Sainz/Michel Perin

Spanien/Frankreich

VW Race Touareg

53:19:22

10.

Stéphane Henrard/Brigitte Becue

Belgien

VW Tarek

54:22:06

15.

Jutta Kleinschmidt/Tina Thörner

Köln/Schweden

BMW X3

56:22:22

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