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Rallye Dakar: Nissan rechnet sich "gute Chancen auf den Sieg" aus

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Rallye Dakar - Automobile  

Nissen: "Haben gute Chancen auf den Sieg"

12.02.2010, 22:39 Uhr | t-online.de, adrivo.com

Diesmal soll es endlich klappen - Carlos Sainz im VW Race Touareg (Foto: imago)Diesmal soll es endlich klappen - Carlos Sainz im VW Race Touareg (Foto: imago) Wenn die Rallye Dakar am 5. Januar 2008 in Lissabon startet und am 20. Januar nach 9273 Kilometer in Dakar (Senegal) endet, geht Volkswagen wieder als Jäger von Mitsubishi an den Start. Schon 2007 bewiesen die Wolfsburger, dass sie in den letzten Jahren viel dazugelernt haben. Carlos Sainz und Giniel de Villiers holten sich einen Tagessieg nach dem anderen und führten die Gesamtwertung klar an. Doch technische Defekte stoppten gleich beide Fahrer und das auch noch am selben Tag. Damit ging der Sieg wieder an Mitsubishi. So gibt sich VW-Motorsportchef Kris Nissen dieses Jahr zurückhaltender: "Wir müssen nach wie vor akzeptieren, dass Mitsubishi der Favorit ist. Natürlich haben wir sehr gute Chancen auf eine gute Platzierung, damit meine ich auch gute Chancen auf den Sieg."

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VW setzt auf altbewährtes Team

Was den Fahrerkader betrifft, setzt VW auf ein altbewährtes Team. Mark Miller, Giniel de Villiers und Carlos Sainz gehen alle drei 2008 in ihr drittes Dakar-Jahr. Auch wenn das deutsche Duo Dieter Depping und Timo Gottschalk neu an Bord sind; Depping kennt das Team und die anderen Piloten sehr gut. Nach seinem Einsatz im Tarek war er im vergangenen Jahr für Volkswagen als Testfahrer unterwegs. "Ich denke" sagt Nissen, "ein Dakar-Team muss noch mehr ein Team sein, als auf der Rundstrecke. Unser Vorteil ist, dass wir ein stabiles und starkes Team aufgestellt haben, das gut aufeinander eingespielt ist."

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Sainz kann es kaum mehr erwarten

Sainz und De Villiers gelten auch 2008 als Favoriten auf den Sieg. Vor allem Sainz fiebert dem Wüstenspektakel entgegen. Der Spanier zeigte mit Platz zwei bei der UAE Desert Challenge in Dubai, dass er auch in den Dünen überzeugen kann. Der Südafrikaner De Villiers hingegen hielt sich noch zurück, hatte aber auch mit kleinen Problemen zu kämpfen. Der US-Amerikaner Mark Miller ist ein guter Rückhalt für Volkswagen. Er schob sich 2007 mit konstanten Leistungen immerhin auf den vierten Gesamtrang.

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Nissen: Haben alles im Griff

Obwohl es für die Dakar 2008 einige Reglementänderungen gab, glaubt Volkswagen mit ihren Race Touareg 2 bestens gerüstet zu sein. "Im Bereich Getriebe konnten wir alles ziemlich schnell lösen und in den Griff bekommen. Das neue Fünfgang-Getriebe hat uns ein wenig Topspeed gekostet, aber das war auch zu erwarten", sagte Nissen. "Aber insgesamt gesehen haben wir von dem, das wir durch die Änderungen verloren haben, etwa die Hälfte wieder zurückgewonnen."

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Dieselmotor hat einige Vorteile

Angetrieben wird der Race Touareg 2 von einem 2,5-Liter-TDI-Turbodiesel-Motor mit 280 PS. "Dieses Triebwerk bringt für den Einsatz im Marathon-Rallyesport eine Reihe von Vorteilen mit", erläutert Donatus Wichelhaus, Leiter Motorenentwicklung bei Volkswagen Motorsport. "Der Motor besitzt ein sehr gutes Drehmoment, was sich vor allem im Sand positiv bemerkbar macht. Durch den niedrigeren Verbrauch kann ein Diesel-Fahrzeug bei einer langen Etappe mit einer kleineren Füllmenge starten, der Gewichtsvorteil gegenüber einem Auto mit Otto-Motor beträgt so bis zu 200 Kilogramm." Auf hartem Untergrund braucht der Race Touareg 6,9 Sekunden, um von null auf 100 Stundenkilometer zu beschleunigen und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 190 Stundenkilometern. Diese wird während der Prüfungen der Dakar allerdings nur selten erreicht.

Klimaanlage sorgt für Komfort

Auch für den Komfort der Fahrer konnte gesorgt werden. Wie schon in dem Fahrzeugen von Mitsubishi verfügt nun auch der Race Touareg 2 über eine Klimaanlage für besonders heiße Etappen. Dadurch können sich Fahrer und Beifahrer länger konzentrieren und machen weniger Fehler. Auch die Regenerationsphase im Biwak wird damit verkürzt. Zudem wurde die Dichtigkeit des Innenraumes verbessert, um das Eindringen von zu viel Staub zu verhindern.

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