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Rallye Monte Carlo: Sébastien Loeb gilt mit seinem Citroen als Favorit

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Rallye - Monte Carlo  

Die Rallye Monte Carlo steht vor der Tür

10.02.2010, 11:29 Uhr | dpa

Sébastien Loeb im Citroen bei der Rallye Monte Carlo 2007 (Foto: imago)Sébastien Loeb im Citroen bei der Rallye Monte Carlo 2007 (Foto: imago) Der vierfache französische Weltmeister Sébastien Loeb kann mit einem weiteren Rekord in die neue Rallye-Saison starten. Der 31 Jahre alte Titelverteidiger gilt mit seinem Citroen C4 bei der 76. Rallye Monte Carlo (24. bis 27. Januar) als Favorit. Gewinnt er auch diesmal im Fürstentum an der Côte d`Azur, wäre er der erste Pilot, der beim Rallye-Klassiker zum fünften Mal siegt. Bislang muss er sich den Spitzenplatz mit dem Finnen Tommi Mäkinen, dem Regensburger Walter Röhrl und dem Italiener Sandro Munari teilen.

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Loebs Traum scheint sich nicht zu erfüllen

"Ich träume von einer weißen Rallye Monte Carlo mit richtig winterlichen Bedingungen", sagt Loeb. "Im letzten Jahr hatten wir durchweg trockene Pisten. Auf Eis und Schnee macht es einfach mehr Spaß." Loebs Wunsch scheint sich aber den Satellitenbildern zufolge nicht zu erfüllen. Im französische Rallyegebiet in der Ardèche und den Seealpen bei Nizza wird kein Schnee erwartet. Erst ab 1100 Metern Höhe, zum Beispiel auf dem berühmten Col de Turini, kann es Schnee und Eis geben. "Ich freue mich, dass der Col de Turini und andere Monte-Klassiker wieder gefahren werden", sagt der Franzose. Die diesmal nur 15 Läufe umfassende Rallye wird wohl wieder einmal zum traditionellen Reifen-Roulette mit einem krönenden Abschluss auf dem monegassischen Grand Prix Kurs.

Hinter dem Weltmeister klafft eine Lücke

Nach dem Rücktritt des finnischen Vize-Champions Marcus Grönholm scheint Loeb dieses Jahr der große Rivale zu fehlen. Die Rolle des Jägers wird dem WM-Dritten Mikko Hirvonen aus Finnland im Ford Focus zugeschrieben. Ob der vierfache Laufsieger Hirvonen auch die Lücke, die Grönholm beim Titelverteidiger Ford hinterlassen hat, schließen kann, bleibt abzuwarten. Der neue Teampartner des 27-Jährigen, Landsmann Jari-Matti Latvala, machte zwar im Vorjahr im privaten Ford auf sich aufmerksam, mit seinem Durchbruch wird aber erst in diesem Jahr gerechnet.

Subaru kämpft um Anschluss

Bei Citroen wird sich der Spanier Daniel Sordo, 2007 in Monte Carlo Zweiter, auch in dieser Saison als Wasserträger und Flankenschutz von Loeb zufriedengeben müssen. Der Norweger Petter Solberg, Titelgewinner 2003, ist zwar als Kämpfer bekannt, im vergangenen Jahr aber rang er mehr mit den Tücken der Subaru-Technik als um einen Sieg. Erst der neue Fließheck-Impreza, dessen WM-Debüt noch nicht feststeht, könnte eine Wende im Team des dreifachen Weltmeisters Subaru (1995 - 1997) herbeiführen.

Gleiche Reifen für alle

Erstmals in der Rallye-WM hat der Automobilweltverband FIA allen eingeschriebenen Teams Einheitsreifen des italienischen Herstellers Pirelli verordnet. Die FIA hat zudem Reifen mit dem seit 1997 eingesetzten ATS (Appui Temporaire Souple) verboten. Dank der "Mousse", einem im Reifen komprimierten Schaumstoffring, konnten die Piloten nach einem Reifenschaden fast ungebremst weiterfahren. Nun müssen die Teams ihre defekten Reifen wechseln. Das beliebte "Cutten", das Schneiden der Kurven über den Streckenbelag hinaus, dürfte damit der Vergangenheit angehören.

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