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Rallye Schweden  

Ford belegt die ersten drei Plätze

10.02.2010, 11:29 Uhr | dpa

Jari-Matti Latvala im Ford Focus (Foto: imago)Jari-Matti Latvala im Ford Focus (Foto: imago) Der Finne Jari-Matti Latvala steuert bei der Rallye Schweden auf seinen ersten Sieg bei einem WM-Lauf. Vor der letzten Etappe rangiert der 22-Jährige in seinem Ford Focus souverän mit 49,8 Sekunden an Spitze vor seinem Landsmann und Stallgefährten Mikko Hirvonen. Als dritter Ford-Pilot liegt der Italiener Gianluigi Galli mit einem Rückstand von 1:35,9 Minuten an dritter Stelle.

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Wetter macht Fahrer zu schaffen

Die in Schweden für die Jahreszeit zu milden Temperaturen sorgten nicht nur für die Absage einer Prüfung, weil der Untergrund zu aufgeweicht war, sondern auch für Unmut unter den Fahrern. "Es ist absolut verrückt, unter diesen Bedingungen zu fahren. Der Schotter zerstört die Reifen", sagte Hirvonen. Sein führender Partner Latvala ergänzte: "Wir hatten fast keinen Grip. Es war nicht leicht, das Auto auf der Piste zu halten. Ich bin heute daher etwas verhalten gefahren, das werde ich auch morgen tun, denn ich möchte siegen."

Sébastien Loeb Ausstieg nach Überschlag

Loeb fährt nicht mehr mit

Der vierfache Weltmeister Sébastien Loeb, der am Vortag wegen eines Unfalls mit seinem Citroen C4 vorzeitig aufgegeben hatte und eigentlich wieder starten durfte, stieg am Mittag endgültig aus. "Unsere Datenaufzeichnung hat ergeben, dass unser Motor nicht mehr lange machen würde", erklärte der Franzose seinen Ausstieg bei seinem 100. WM- Lauf. Bedingt durch die 25 Strafminuten wegen fünf ausgelassener Prüfungen rangierte der Schweden-Sieger von 2004 mit einem Rückstand von 24:40,5 Minuten ohnehin nur auf dem 41. Platz.

Nittel fühlt sich im Soll

Der deutsche Privatfahrer Uwe Nittel aus Adelmannshofen, der nach mehr als sieben Jahren sein WM-Comeback gibt, arbeitet sich im seriennahen Mitsubishi Lancer vom 19. auf den 13. Rang (Rückstand: 12:11,6 Minuten) vor. "Es war ein guter Tag für uns, ohne Probleme. Wir haben uns etwas gesteigert und sind absolut im Soll", meinte der 38-jährige Schwabe, der 1996 die Vize-Weltmeisterschaft der Produktionswagen gewonnen hatte.

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