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Rallye Dakar durch Südamerika: Aus der Rallye Dakar wird die Rallye Buenos Aires

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Rallye Dakar  

Aus der Rallye Dakar wird die Rallye Buenos Aires

10.02.2010, 11:32 Uhr | sid

Der VW von Carlos Sousa bei der Dakar 2007 (Foto: dpa)Der VW von Carlos Sousa bei der Dakar 2007 (Foto: dpa) Die traditionsreiche Wüsten-Rallye Dakar zieht nach Südamerika um und wird faktisch zu einer Rallye Buenos Aires. Das Rennen werde am 3. Januar 2009 in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires beginnen, über die Anden nach Chile führen und von dort bis zum 18. Januar wieder zurück in die Millionenmetropole am Rio de la Plata, teilte Rallye-Leiter Étienne Lavigne mit. In der chilenischen Pazifik-Stadt Valparaiso westlich der Hauptstadt Santiago soll ein Ruhetag eingelegt werden.

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Abenteuerlust und Entdeckung

"Die Rallye Dakar steht seit ihrem ersten Renntag für Abenteuerlust und Entdeckung. Das heißt aber nicht, dass immer die gleiche Strecke gefahren werden muss", sagte Patrice Clerc, Präsident der Amaury Sport Organisation (A.S.O.). Die A.S.O. veranstaltet neben der Dakar auch die Tour de France und andere sportliche Großveranstaltungen. 30 Jahre Rallye Dakar in Afrika bedeuteten aber nicht, dass das Rennen auch 30 Jahre in Südamerika stattfindet, fügte Clerc hinzu. Die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner habe die Rallye aber schon für 2010 zum 200-jährigen Jubiläum der Republik eingeladen.

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Keine völlige Abkehr von Afrika

Organisatoren der Rallye Dakar (Foto: Reuters)Organisatoren der Rallye Dakar (Foto: Reuters) Die diesjährige Rallye war im Januar kurzfristig abgesagt worden, nachdem eine Zelle des islamistischen Terrornetzwerks El Kaida mit Anschlägen gedroht hatte. An Heiligabend hatten Terroristen zudem vier französische Touristen im nordafrikanischen Mauretanien ermordet. Die Wurzeln des Rennens lägen unverändert in Afrika, sagte Étienne Lavigne. Eine Rückkehr auf den Schwarzen Kontinent schloss er nicht grundsätzlich aus. Dafür müssten sich die Konditionen jedoch erheblich verbessern.

Garantierte Sicherheit

Probleme solcher Art in Argentinien und Chile schloss der argentinische Staatssekretär für Tourismus, Carlos Enrique Meyer, aus. "Hier gibt es weder terroristische, religiöse noch ethnische Probleme. Die Sicherheit ist garantiert."

9000 Kilometer voller Strapazen

Die Fahrer müssen in Südamerika insgesamt eine Strecke von 9000 Kilometern durch Patagonien, die Pampa und die Atacama-Wüste in Nordchile bewältigen. Dabei werde es neben Teer- und Schotterstraßen auch Sandpisten wie beim Original in Afrika geben. Der genaue Streckenverlauf werde noch festgelegt, sagte Lavigne. Die insgesamt 880 Renn- und Begleitfahrzeuge sollen Ende des Jahres per Schiff aus Nordamerika und Europa nach Buenos Aires transportiert werden.

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