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Überraschender Erfolg Audis auf dem Stadtkurs

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American Le-Mans-Serie in St. Petersburg  

Überraschender Erfolg Audis auf dem Stadtkurs

12.02.2010, 23:10 Uhr | sid

Der Audi R10 TDI (Foto: imago)Der Audi R10 TDI (Foto: imago) Audi schreibt seine Diesel-Erfolgsstory fort. Beim zweiten Saisonlauf der American Le-Mans-Serie (AMLS) in St. Petersburg mussten die Sieger Lucas Luhr und Marco Werner im Audi R10 TDI ein spannendes Rennen bestehen. Das Duo siegte mit 0,818 Sekunden Vorsprung auf den Porsche RS Spyder des Franzosen Romain Dumas und des Deutschen Timo Bernhard. Audi revanchierte sich damit für die Niederlage beim traditionellen Saisonauftakt in Sebring.

Luhr lässt sich Zeit mit dem entscheidenden Überholmanöver

Erst drei Runden vor Schluss war dem siegreichen Audi-Paar nach mehreren Führungswechseln das entscheidende Überholmanöver gelungen, als Luhr auf dem Weg zu seinem ersten ALMS-Sieg den Porsche von Dumas ausbeschleunigte. Während der zweite Porsche mit dem Deutschen Sascha Maassen und Patrick Long aus den USA zumindest Platz vier belegte, fiel der zweite Audi mit den Le-Mans-Siegern Emanuele Pirro aus Italien und seinem erfahrenen deutschen Kollegen Frank Biela nach 63 von 81 Runden aus, nachdem das Auto bei einer Kollision mit einem Konkurrenten zu stark beschädigt worden war.

Balsam auf die Sebring-Wunde

"Alles lief wunderbar. Am Ende erlebten wir einen echten Krimi. Ich bin stolz auf Lucas, der exzellent gefahren ist", sagte Werner. "Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg, vor allem nach dem enttäuschenden Ergebnis beim Auftakt in Sebring. Umso überraschender, dass uns dieser Erfolg auf einem Stadtkurs gelungen ist, auf dem der R10 TDI seine Stärken normalerweise nicht so gut ausspielen kann", meinte Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich.

Kunden längst vom TDI überzeugt

Ähnlich erfolgreiche Renntags erhofft sich Audi auch im europäischen AMLS-Pendant, der LMS. Die neue Le-Mans-Serie habe für Audi einen sehr hohen Stellenwert: "In der LMS haben wir die Möglichkeit, den R10 TDI in Europa nicht nur bei den 24 Stunden von Le Mans einzusetzen, sondern bei fünf weiteren Langstrecken-Rennen." Laut Ullrich läuft das Geschäft mit dem Diesel super. Jeder zweite Audi-Neuwagen sei ein TDI. "Mit unserem Werks-Engagement in der Le-Mans-Serie wollen wir noch mehr Kunden von den Vorteilen der TDI-Technologie überzeugen", begründet der "Herr der vier Ringe".

Standortbestimmung - nicht nur gegen Peugeot

In der LMS kommt es auch wieder zum Duell der Diesel-Giganten gegen Peugeot. Dies sei aber nicht der einzige starke Gegenspieler, betont Ullrich: "Wir wissen, dass uns in der LMS eine schwierige Aufgabe erwartet. Aber Audi und Audi Sport sind es gewohnt, sich großen Herausforderungen zu stellen." Das Rennen in Barcelona gebe seinem Team außerdem vor den 24 Stunden von Le Mans eine weitere Möglichkeit der Standortbestimmung. Ullrich: "Unser ganz großes Ziel bleibt der dritte Sieg in Folge mit einem Dieselmotor in Le Mans. Wir wissen, wie schwierig diese Aufgabe ist."

Vorfreude auf die Klassiker

Insgesamt sind in der LMS fünf Rennen vorgesehen, darunter die Langstrecken-Klassiker in italienischen Monza, im belgischen Spa, im englischen Silverstone und - der Höhepunkt aus deutscher Sicht: das 1000-Kilometer-Rennen am 17. August auf dem Nürburgring. Der Klassiker wird seit 1953 auf dem Nürburgring ausgetragen und ist das einzige Rennen für Sportprototypen auf dem Eifelkurs. Motorsport-Idole wie Jacky Ickx, Stirling Moss oder Jochen Mass trugen sich hier bereits in die Siegerlisten ein. "Beim 1000-Kilometer-Rennen bringen wir das einzigartige Flair des 24-Stunden-Rennens von Le Mans in die Eifel", sagte Organisationsleiter Peter Geishecker: "Mit dem Start der Werks-Audi wird die Veranstaltung, die seit 2004 eine Renaissance erlebt, noch weiter aufgewertet."

LMS greift Langstrecken-Tradition auf

Auch für Ullrich ist die LMS eine Serie im Aufwind. In der LMS würden die klassischen 1000-Kilometer-Rennen wieder aufleben, die in den 70er Jahren sehr populär gewesen seien, erzählt der Sportchef: "Daran und an den Erfolg der 24 Stunden von Le Mans knüpft die LMS an. Und das auf Rennstrecken, die sich hervorragend für die schnellsten Sportwagen der Welt eignen."

Fünf bis sechs Stunden auf der Rennpiste

Der Circuit de Catalunya am Stadtrand von Barcelona ist seit 1991 Austragungsort des spanischen Formel-1-Rennens und seit zwei Jahren auch Schauplatz des spanischen DTM-Gastspiels. Der 4,655 Kilometer lange Kurs gilt mit seinen schnellen Kurven als anspruchsvoll. Für die 1000-Kilometer-Distanz werden die Sport-Prototypen je nach Witterungsbedingung zwischen fünf und sechs Stunden benötigen.

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