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Sordo gewinnt auch die zweite Etappe

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Rallye Jordanien  

Sordo gewinnt auch die zweite Etappe

10.02.2010, 11:28 Uhr | dpa

Etappensieger Daniel Sordo im Citroen C4 (Foto: imago)Etappensieger Daniel Sordo im Citroen C4 (Foto: imago) Der Spanier Daniel Sordo hat auch die zweite Etappe bei der Rallye-WM-Premiere in Jordanien gewonnen. Nach einem packenden Kampf mit mehreren Führungswechseln setzte sich der Citroen-C4-Pilot gegen den Finnen Jari-Matti Latvala im Ford Focus mit 8,5 Sekunden Vorsprung durch. Dritter wurde Latvalas Landsmann und Ford-Teampartner Mikko Hirvonen (+10,4). Sordo, der schon die erste Etappe gewonnen hatte, profitierte auch vom Ausfall seines französischen Teamkollegen Sébastien Loeb wegen eines Unfalls.

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Sordo: "Ford hat wohl etwas geblufft"

Mit einem Selbstläufer rechnet Sordo am dritten Renntag aber nicht. "Das wird ein sehr harter Tag. Wir müssen wieder als Erste raus. Ich hoffe, ich finde ein Mittel, vorne zu bleiben", sagte er nach der Zielankunft im Emaar am Toten Meer. "Ich denke, Ford hat am Ende wohl etwas geblufft", sagte der Spanier, nachdem sich Latvala und Hirvonen scheinbar etwas zurückfallen lassen hatten, damit sie auf der Finaletappe nicht als erste Fahrzeuge auf die Schotterpisten müssen.

Loeb und Rautenbach stoßen frontal zusammen

Der viermalige Weltmeister Loeb wird das Geschehen hingegen möglicherweise nur als Zuschauer verfolgen. Der WM-Spitzenreiter hatte zu Beginn der zweiten Etappe des fünften WM-Laufs die Führung übernommen und nach der elften Prüfung einen Vorsprung von 34,1 Sekunden auf Teamkollege Sordo herausgefahren. Auf einer Verbindungsetappe stieß Loeb dann in einer schwer einsehbaren Kurve mit dem Citroen C4 von Conrad Rautenbach aus Simbabwe frontal zusammen. Loeb war auf dem Weg zur zwölften Prüfung, Rautenbach wollte zum Start des elften Abschnitts. Bei der Kollision wurde niemand verletzt. Die Autos wurde allerdings so stark beschädigt, dass beide Fahrer aufgeben mussten.

Loeb: "Kann nicht sagen, wen die Schuld trifft"

"Das war ein banaler Unfall. Der Start und das Ziel der Prüfung waren an gleicher Stelle", sagte Loeb. Er sei nicht mehr voll konzentriert gewesen, weil er gerade die Prüfung beendet habe. "Die Räder beider Autos blockierten und wir stießen frontal zusammen. Ich kann nicht sagen, wen die Schuld trifft", so Loeb. Er wisse noch nicht, ob sie am Sonntag starten, weil sie mit diesem Motor auch bei der nächsten Rallye auf Sardinien starten müssen.

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