Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Motorsport >

Rallye-WM: Hirvonen feiert Sieg in Jordanien

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Rallye  

Hirvonen feiert Sieg in Jordanien

10.02.2010, 11:29 Uhr | dpa

Mikko Hirvonen in Aktion (Foto: Reuters)Mikko Hirvonen in Aktion (Foto: Reuters) Mit seinem Sieg bei der Premiere der Rallye Jordanien hat der Finne Mikko Hirvonen die WM-Gesamtführung zurückerobert. Beim spannenden fünften Saisonlauf, bei dem achtmal die Spitzenposition wechselte, fuhr der 27-Jährige im Ford Focus einen Vorsprung von 1:15,7 Minuten auf den spanischen Citroen-Piloten Daniel Sordo heraus. Zum vierten Mal in dieser Saison erreichte der Australier Chris Atkinson im Subaru Impreza mit dem dritten Rang bei einem Rückstand von 4:49,5 Minuten eine Podiumsplatzierung.

Foto-Shows Spektakuläre Bilder von der Rallye-Weltmeisterschaft
Im Überblick Termine und Ergebnisse der Rallye-WM

"Taktik ging auf"

"Ich habe heute mächtig Druck gemacht. Unsere Taktik, uns am Samstag etwas zurückfallen zu lassen, ging auf", sagte Hirvonen nach der Fahrt durch die Steinwüste am Toten Meer. "Ich hatte keine Chance. Weil ich wieder als erstes Fahrzeug auf die steinigen Pisten musste, habe ich einfach zu viel Zeit verloren. Deswegen habe ich mich am Ende auf Platzsicherung verlegt und bin kein Risiko mehr eingegangen", meinte Sordo, der bis zu Beginn der Finaletappe vorne lag.

Loeb bleibt ohne Punkte

Hirvonen übernahm Platz eins vom viermaligen Weltmeister Sébastien Loeb. Der Franzose hatte am Samstag nach einem Unfall mit seinem Citroen C4 die zweite Etappe vorzeitig beenden müssen. Er trat am Sonntag noch einmal an, blieb aber als Zehnter ohne Punkte. Mit 35 Zählern liegt Hirvonen vor Loeb (30 Punkte). In der Markenwertung setzte sich der Titelverteidiger und Gesamt-Erste Ford nach dem 66. Gesamtsieg und zweiten Saisonerfolg mit 57 Zählern um sieben Punkte vom Herausforderer Citroen ab.

Frontalzusammenstoß an Kreuzung

Die spektakulärste Aktion der Rallye hatten Loeb und der mehrfache afrikanische Rallye-Meister Conrad Rautenbach aus Simbabwe. Weil Rautenbach an einer Stelle, wo sich die Zufahrt und die Ausfahrt einer Prüfung kreuzten, mit seinem privaten Citroen C4 etwas zu schnell war, stieß er mit Loeb frontal zusammen, was für beide das vorläufige Aus bedeutete und für Loeb den Verlust der WM-Führung. Alle Beteiligten blieben unverletzt.

"Ein verrückter Unfall"

Loeb stand bei der jordanischen WM-Premiere vor seinem 40. Gesamtsieg, hatte er doch bis zu seinem Ausfall als Spitzenreiter schon einen Vorsprung von 34,1 Sekunden auf Sordo herausgefahren. "Das war ein verrückter Unfall, der sicherlich vermeidbar gewesen wäre, wäre Rautenbach nicht zu schnell gewesen», sagte Loeb enttäuscht. Als schwacher Trost bleibt ihm nur, dass er mit acht Bestzeiten die meisten Bestmarken am Toten Meer setzte und am Ende mit dem zehnten Rang (Rückstand: 23:38,1 Minuten) noch einen Punkt für Citroen in der Marken-WM holte.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Rallye 
Spektakuläre Crashs bei Rallye-Rennen

Abflüge und Überschläge: Bei der Rallye ist der Grad zwischen Sieg und Unfall sehr schmal. mehr

Rallye-WM 
Rallye-Autos: klassisch, schön und sehr schnell

Diese Autos sind nicht nur rasant unterwegs, sondern auch absolute Hingucker. mehr



Anzeige
shopping-portal