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Rallye-WM: Loeb zieht an Hirvonen vorbei

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Rallye  

Loeb zieht an Hirvonen vorbei

10.02.2010, 11:28 Uhr | dpa

Sebastien Loeb feiert seinen Sieg in Griechenland. (Foto: Reuters)Sebastien Loeb feiert seinen Sieg in Griechenland. (Foto: Reuters) Der viermalige Weltmeister Sébastien Loeb hat die Rallye-Hierarchie wieder hergestellt. Mit seinem fünften Saisonsieg bei der Rallye Akropolis übernahm der Franzose die Führung in der WM-Wertung. Nach 20 rauen und steinigen Schotterprüfungen nördlich von Athen fuhr der Titelverteidiger im Citroen C4 einen Vorsprung von 1:09,5 Minuten auf den Norweger Petter Solberg im Subaru Impreza heraus. Für den Finnen Mikko Hirvonen im Ford Focus reichte der dritte Platz nicht, um seine WM-Spitzenposition zu behalten.

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Ford führt die Markenwertung an

Nach sieben von 15 Läufen weist Loeb 50 Punkte auf, nur einen Zähler dahinter rangiert Hirvonen. In der Markenwertung blieb der dreimalige Weltmeister und Titelverteidiger Ford mit 81 Punkten zwei Zählern vor Citroen an der Spitze.

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Solberg die Daumen gedrückt

"Ich war heute ganz entspannt und habe mich im Hinblick auf die Weltmeisterschaft sehr zurückgehalten", sagte Loeb im Ziel bei Athen. "Ich habe Petter Solberg die Daumen gedrückt, dass er hinter mir und vor Hirvonen bleibt", ergänzte der Franzose, der den Lauf in Griechenland als die "härteste Rallye des Jahres" bezeichnete.

Bestes Saisonergebnis für Solberg

Zu den glücklichsten Fahrern zählte sich Petter Solberg, der nach fünf Nullrunden bei der WM-Premiere des neuen Subaru Impreza nicht nur sein bestes Saisonergebnis einfuhr, sondern seit März 2007 in Portugal erstmals wieder auf dem zweiten Podiumsplatz stand. "Endlich mal ein Auto, mit dem ich zufrieden war. Das war ein gelungener Einstand für den neuen Impreza", sagte der Weltmeister von 2003 und Griechenland-Sieger von 2004.

Probleme bei Ford

Ford war zwar in den letzten acht Jahren mit sechs Siegen die erfolgreichste Marke in Griechenland, zum Sieg reichte es diesmal wegen diverser Probleme nicht. Hirvonen verlor an den beiden ersten Tagen wegen zweier Aufhängungsschaden mehr als drei Minuten. "Mehr konnten wir bei den Problemen, die wir hier hatten, nicht erreichen. Daher bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ohne unsere Probleme wäre ein Sieg möglich gewesen", sagte Hirvonen.

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