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Hirvonen gewinnt die Rallye Türkei

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Rallye - Türkei  

Hirvonen gewinnt die Rallye Türkei

10.02.2010, 11:29 Uhr | dpa

Nicht zu stoppen: Rallye-Pilot Mikko Hirvonen in seinem Ford (Foto: dpa)Nicht zu stoppen: Rallye-Pilot Mikko Hirvonen in seinem Ford (Foto: dpa) Der Finne Mikko Hirvonen hat mit einem Sieg bei der Rallye Türkei den viermaligen Weltmeister Sébastien Loeb wieder von der Spitze der WM-Wertung verdrängt. Der 27 Jahre alte Ford-Pilot fuhr im achten WM-Lauf der Saison zu seinem zweiten Erfolg. Nach 19 harten Schotterprüfungen hatte er 7,9 Sekunden Vorsprung auf seinen finnischen Markenkollegen Jari-Matti Latvala. Der französische Rekordsieger Loeb, der bei der zweiten Etappe entscheidend Zeit verloren hatte, musste sich in seinem Citroen C4 mit Rang drei begnügen. In der Gesamtwertung liegt Hirvonen mit 59 Punkten drei Zähler vor Loeb auf Rang eins. In der Marken-Wertung bleibt Ford nach acht von 15 Läufen Spitzenreiter.

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Loeb als Straßenkehrer

"Das war ein sehr wichtiger Sieg für mich und das Team. Unsere Taktik ist voll aufgegangen", sagte Hirvonen kurz nach seiner Zielankunft im Küstenort Kemer. Er und Landsmann Latvala hatten sich bei der ersten Etappe bewusst zurückfallen lassen. Damit mussten die beiden Piloten nicht als Erste auf die Schotter-Piste und konnten dem frustrierten Loeb die Rolle des "Straßenkehrers" überlassen.

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Loeb: "Ford war zu stark"

Der derart düpierte 40-malige Rallye-Sieger aus Frankreich verlor viele wertvolle Sekunden und konnte diesen Rückstand bei der Final-Etappe nicht mehr wettmachen. "Ich habe alles gegeben, was möglich war. Ich habe keine Fehler gemacht, aber es hat einfach nicht gereicht. Hirvonen und Ford waren hier zu stark", sagte der 34-Jährige enttäuscht. "Weil wir an zwei Tagen die Pisten säubern mussten, haben wir einfach zu viel Zeit und damit den Sieg verloren", erklärte Loeb, der am Ende 25,7 Sekunden Rückstand hatte.

Hirvonen: "Bis zum Schluss gekämpft"

Rivale Hirvonen trieb trotz des zwischenzeitlich komfortablen Vorsprungs sein Fahrzeug ans Limit. "Ich habe heute bis zum Schluss gekämpft und bin immer 100 Prozent gefahren", sagte der Finne, der wegen eines Reifenschadens auf der letzten Etappe noch um seinen Triumph zittern musste.

Führung in allen Wertungen

Dank des insgesamt sechsten Erfolges seiner Karriere kommt Hirvonen nun nach der Sommerpause erstmals als WM-Spitzenreiter zu seinem Heimspiel am letzten Juli-Wochenende. Auch in der Markenwertung ist Titelverteidiger Ford erneut klar auf WM-Kurs. Der dreifache Weltmeister liegt nun mit 99 Punkten an der Spitze und baute seinen Vorsprung auf neun Zähler vor dem Zweiten Citroen aus.

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