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Motorrad-WM - GP von Japan: Rossi rast zu seinem achten WM-Titel

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Motorrad-WM - GP von Japan  

Superstar Rossi rast zu seinem achten WM-Titel

28.09.2008, 10:41 Uhr | dpa, sid

Valentino Rossi auf seiner Yamaha (Foto: dpa)Valentino Rossi auf seiner Yamaha (Foto: dpa) Valentino Rossi ist zum achten Mal Motorrad-Weltmeister. Der Italiener sicherte sich beim Großen Preis von Japan in Motegi mit seinem achten Saisonsieg den Titel in der MotoGP. Der Yamaha-Pilot ist damit bereits sechs Mal Titelträger in der "Königsklasse", in der er mittlerweile auf 70 Siege verweisen kann.

Rossi verwies in Motegi den bereits drei Rennen vor Saisonende entthronten Titelverteidiger Casey Stoner aus Australien auf Ducati und den Spanier Daniel Pedrosa auf Honda auf die Plätze.

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Comeback, das Respekt abnötigt

Nach zwei mageren Jahren mit durchwachsenen Ergebnissen hat sich der beste Motorrad-Rennfahrer der Gegenwart eindrucksvoll zurückgemeldet. Der Sieg in der MotoGP-Klasse in Motegi bestätigte Rossis Ruf als Mann der Superlative: Acht Saisonerfolge, davon fünf in Serie, sein 70. insgesamt in der "Königsklasse" des Motorrad-Rennsports. Damit überholte er Rennsportlegenden wie Giacomo Agostini und Angel Nieto.

Alle Voraussetzungen geschaffen

Rossi blieb sich auch in der Zeit der Misserfolge treu. Der begnadete Fahrer mit den spektakulären Rutschern beim Anbremsen arbeitete hart weiter, verglich sich mit den Champions und fand das Erfolgsrezept. Vor der Saison wechselte er den Reifenanbieter. Zwar musste er sich beim Nachtrennen in Katar mit Platz fünf begnügen, doch danach ging es nur noch aufwärts. Im gleichen Maße, wie Rossi sich steigerte, stagnierte die Konkurrenz. Schließlich erstarrte das Fahrerlager wieder in Ehrfurcht. 13 Podestplätze in 15 Rennen zeigen die Dominanz des 30-Jährigen, der sich auch von Missklängen fernab der Rennstrecken nicht aus dem Konzept bringen ließ.

In den Fokus des Finanzamts geraten

Der wohl bestverdienende Sportler Italiens musste in diesem Jahr nach schier endlos erscheinenden Ermittlungen und Verhandlungen Steuern in Millionenhöhe an den italienischen Fiskus zurückzahlen, da er nur zum Schein über Jahre seinen Hauptwohnsitz mit London angegeben hatte.

Ausflüge auf vier Rädern bisher nur zum Spaß

Rossi wird auch in den nächsten Jahren dem Motorrad-Rennsport seinen Stempel aufdrücken. Seinen Vertrag mit Yamaha verlängerte er und schob damit allen Spekulationen einen Riegel vor, die ihn bereits als Fahrer in der Formel 1 bei Ferrari sahen. Seiner zweiten Leidenschaft, den Autorennen, aber frönt er weiter. Für den Spätherbst kündigte Rossi, der sich nach jedem erfolgreichen Rennen eine Extra-Show für die Fans einfallen lässt, wieder die Teilnahme an einer Rallye an.

Bradls zweiter Triumph dieser Saison

Stefan Bradl auf der Ehrenrunde (Foto: Reuters)Stefan Bradl auf der Ehrenrunde (Foto: Reuters) Stefan Bradl feierte unterdessen in der 125er Klasse seinen zweiten Saisonerfolg. Der 18-Jährige verwies auf seiner Aprilia den französischen WM-Spitzenreiter Mike di Meglio (Derbi) und den ungarischen Titelverteidiger Gabor Talmacsi (Aprilia) auf die Plätze zwei und drei. In der WM-Wertung führt di Meglio mit 212 Punkten vor dem Italiener Simone Corsi (Aprilia/176) und Bradl (167). Letzterer will in der kommenden Saison in der 250er-Klasse fahren. "Die Möglichkeit ist da, in die 250er-Klasse zu gehen. Es ist aber noch nichts entschieden. Ich möchte wechseln, aber das entscheiden andere Leute."

Cortese Sechster

Sandro Cortese wurde auf seiner Aprilia in Motegi Sechster bei den 125ern und liegt in der Gesamtwertung mit 107 Zählern auf Platz acht. KTM-Pilot Jonas Folger verpasste als 16. knapp einen WM-Punkt, Aprilia-Fahrer Robin Lässer landete auf Rang 23.

Simoncelli vor Bautista - so und so

In der 250er-Klasse ging der Sieg an den Italiener Marco Simoncelli (Gilera) vor den spanischen Aprilia-Fahrern Alvaro Bautista und Alex Debon. In der WM-Wertung führt Simoncelli mit 215 Punkten vor Bautista (183).

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