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Tödliche Unfälle überschatten Autorennen

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Tödliche Unfälle überschatten Autorennen

12.02.2010, 23:08 Uhr | sid

Zu gleich zwei tödlichen Unfällen kam es im deutschen Motorsport. Beim Eifelrennen starb ein Schweizer Rennfahrer auf der legendären Nürburgring-Nordschleife, bei einer Rallye in Thüringen erlag eine Co-Pilotin ihren schweren Verletzungen.

Während das Eifelrennen fortgesetzt wurde, brach die Rennleitung die Veranstaltung in Thüringen nach dem tragischen Unglück sofort ab.

Frontal gegen die Leitplanke

Der Schweizer Hansruedi Portmann prallte beim 400-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring mit seinem Ford Mustang ohne Fremdeinwirkung im Streckenabschnitt "Wehrseifen" frontal gegen eine durch Reifenstapel gesicherte Leitplanke. Der 62-Jährige hatte nach Angaben des Veranstalters vor der Kurve, dem langsamsten Streckenabschnitt auf der 20,8 Kilometer langen Nordschleife, noch gebremst, war danach aber einfach geradeaus gerast.

Ohne Airbag unterwegs

Bei dem heftigen Frontalaufprall drang die Lenksäule samt Lenkrad in den Brustkorb von Portmann ein und verursachte dabei schwere Verletzungen. Das Fahrzeug hatte keinen Airbag. Der frühere Mitarbeiter des Formel-1-Rennstalls BMW-Sauber wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht, wo er seinen inneren Verletzungen erlag.

Mit Trabi gegen Baum geprallt

Fassungslos und geschockt reagierten Veranstalter, Fahrer und Zuschauer beim vierten Lauf zur Deutschen Rallye Serie (DRS) rund um Pößneck, nachdem Co-Pilotin Kathleen Harnisch ums Leben gekommen war. Unmittelbar nach dem Start zur vierten Sonderprüfung, einer sogenannten Gleichmäßigkeitsfahrt im Rahmen der 47. Thüringen-Rallye, kamen Fahrer Thomas Petersilie und Harnisch in ihrem Trabant 601 von der Strecke ab und prallten frontal gegen einen Baum. Für die 25-Jährige kam jede Hilfe zu spät.

Nach Unfall Rallye abgebrochen

"Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der ums Leben gekommenen Kathleen Harnisch, denen wir unser Beileid ausdrücken", sagte Rallyeleiter Harald Neumann, der die Gleichmäßigkeitsfahrt für historische Fahrzeuge und den DRS-Lauf nach dem tödlichen Unfall vorzeitig beendete. Trotz des Abbruchs wurden Olaf Dobberkau/Jenny Gäbler im Porsche 911 GT3 als Gesamtsieger gewertet.

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