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DTM  

DTM hofft auch Citroen und Schumi II

12.02.2010, 23:18 Uhr | sid

Das Saisonfinale am Hockenheimring (Foto: imago)Das Saisonfinale am Hockenheimring (Foto: imago) Spannung bis zum Schluss, frischer Wind durch Ralf Schumacher und in Timo Scheider ein neuer deutscher Champion - das Deutsche Tourenwagen-Masters (DTM) hat sich auf hohem Niveau etabliert.

"Wir sind sehr zufrieden. Es war eine perfekte und tolle Saison, wenn ich sehe, was wir für Highlights hatten", sagte Hans Werner Aufrecht. Der Chef der DTM-Dachorganisation ITR räumte allerdings auch ehrlich ein: "Es gab aber auch Downs."

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Citroen steht vor DTM-Engagement

Vor allem bei den Auslandsrennen besteht noch Nachholbedarf, was sich aber zumindest in Frankreich ab 2010 durch einen dritten Hersteller verbessern könnte. Denn in Citroen steht die erhoffte Ergänzung zu Audi und Mercedes vor dem Einstieg. Die Franzosen wollen offenbar zunächst mit dem in Formel 3 und GP2 erfolgreichen ART-Team in die DTM kommen und ein Jahr später dann werksseitig einsteigen.

Rekordchampion Bernd Schneider tritt zurück

Es würden mehr Zuschauer angezogen

"Ich glaube nicht, dass ein dritter Hersteller den Sport verbessert. Aber es würden mehr Zuschauer angezogen, da jede Marke auch ihre eigenen Fans hat. So ließen sich die Zuschauerzahlen am einfachsten steigern", sagte Aufrecht, der sich zu einem bevorstehenden Citroen-Einstieg nicht äußern wollte. Allerdings ist bekannt, dass sich Verantwortliche des Konzerns schon selbst vor Ort ein Bild von der DTM gemacht haben.

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DTM boomt in Deutschland

Im Gegensatz zu negativen Beispielen im Ausland sind zu Hause in Deutschland die Zuschauerzahlen dank "marktgerechter Preise und eines perfekten Produktes mit gutem Gegenwert" (Aufrecht) noch einmal gestiegen - mit dem Besucherrekord von 165.000 Fans beim Finale in Hockenheim als Krönung. Auch das Medieninteresse wuchs - durch den Einstieg des früheren Formel-1-Piloten Ralf Schumacher, von dem allein rund 70 Prozent der Artikel handelten.

Schumi II soll auch 2009 fahren

Umso wichtiger wäre es, wenn der Kerpener auch im nächsten Jahr dabei wäre. "Für die Serie wäre es eine große Unterstützung, wenn er weiterfährt', sagte Aufrecht: "Wenn wir Jungs haben, die für so ein Echo sorgen, können wir nicht sagen, wir brauchen sie nicht." Die Entscheidung, ob der sechsmalige GP-Sieger nach seinem Lehrjahr in einem Jahreswagen, in dem er als Achter auf dem Nürburgring und Siebter in Barcelona zweimal in die Punkte fuhr, der DTM treu bleibt, steht aber noch aus.

"Mir hat es viel Spaß gemacht"

"Ich kann alleine nicht beurteilen, ob es Sinn macht, weiterzumachen", sagte Schumacher. Da müsse man die Chefs des Mercedes-Werksteams HWA befragen. Ihm habe es allerdings "sehr viel Spaß gemacht". "Man hat hier die Basis des Motorsports nicht verlassen. Das ist das, was ich genieße", sagte Schumacher. 'Wir hatten uns ausdrücklich vorgenommen, darüber nach Ende der Saison zu sprechen", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug zur Zukunft seines prominentesten Piloten: "Ich gehe aber davon aus, dass er weiterfährt."

Kapazitäten werden frei

Hauptvoraussetzung für ein weiteres Engagement des 33-Jährigen dürfte allerdings sein, dass er eins der vier aktuellen Autos erhält. Da hat Mercedes jedoch durch den Rücktritt von DTM-Rekordchampion Bernd Schneider und den möglichen Wechsel von Vize-Meister Paul di Resta in die GP2-Serie Kapazitäten.

Schneider gebührend verabschiedet

Schneider wurde am Sonntag nach seinem letzten Rennen gebührend verabschiedet. Viele Weggefährten des 44-jährigen Saarländers waren gekommen, so manche Anekdote aus mehr als 30 Jahren Rennsport kam auf den Tisch. Der fünfmalige Champion und künftige Mercedes-Markenbotschafter zeigte dabei nicht allzu viel Wehmut. "Ich bleibe ja hier, nur nicht mehr als Fahrer", sagte er.

Scheider bald der neue Liebling?

Möglicherweise müssen sich die DTM-Fans bei der Suche nach ihrem neuen Liebling nur von einem "n" verabschieden. Audi-Pilot Timo Scheider wollte nach seinem lang ersehnten Triumph aber noch nicht an die Zukunft denken. "Morgen können wir über alles reden. Heute machen wir erstmal Party", sagte der 29-Jährige und gab bis in die frühen Morgenstunden so viel Gas wie auf der Rennstrecke.

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