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Rallye-WM - 4. Lauf in Portugal  

Weltmeisterlicher Weltmeister

27.03.2011, 19:45 Uhr | sid

Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb gewann in seinem Citroën C4 auch in Portugal. (Foto: imago)Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb gewann in seinem Citroën C4 auch in Portugal. (Foto: imago) Nächstes Lob für Loeb: Der Rekord-Weltmeister setzte beim vierten Lauf zur Rallye-WM in Portugal seine Siegesserie fort. Der 35 Jahre alte Franzose feierte in seinem Citroën C4 seinen vierten Saisonsieg. Das gab es zuvor noch nie. Bei seinem 51. Gesamterfolg fuhr Loeb nach 18 Schotterprüfungen einen Vorsprung von 24,3 Sekunden auf seinen finnischen Titelrivalen Mikko Hirvonen im Ford Focus heraus.

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Citroën weiter stärkste Marke

"Am Ende habe ich Hirvonen die Bestzeiten überlassen, weil ich alles unter Kontrolle hatte", sagte Loeb. Er wiederholte am Algarve-Stadion in Almancil seinen Portugal-Sieg von 2007. Mit der Optimalausbeute von 40 Punkten liegt der Elsässer in der WM-Gesamtwertung nun zehn Zähler vor Hirvonen. Sein spanischer Citroën-Teamkollege Daniel Sordo erreichte mit 1:45,4 Minuten Rückstand den dritten Rang. In der Marken-WM baute Weltmeister Citroën seine klare Führung aus.

Immer nur besser sein als er selbst

Der fünfmalige Weltmeister verbesserte durch den Triumph auf der iberischen Halbinsel seine eigenen Bestmarken: Der Franzose, 2008 mit drei Auftaktsiegen sowie im Jahr davor mit 36 Punkten in vier Läufen, setzte sich gegen Hirvonen durch, der mit 30 Punkten WM-Zweiter ist.

Hirvonens Aufwand reicht nicht

"Ich habe getan, was ich tun konnte. Zum Schluss wollte ich nur meinen zweiten Platz halten. Acht Punkte sind besser als nichts", meinte der Vizemeister. Dessen Landsmann und Ford-Teampartner Jari-Matti Latvala überstand unterdessen an seinem 24. Geburtstag einen schweren Unfall unverletzt. Nach dem dritten Crash von Latvala in dieser Saison kündigte Ford-Teamchef Malcolm Wilson an, über den weiteren Verbleib des Finnen im Werksteam nachdenken zu müssen.

Alle sechs Wertungsprüfungen an Loeb

Den Grundstein für seinen Sieg hatte Loeb, der nach der ersten Etappe auf Rang drei lag, am vorletzten Tag gelegt. Auf der zweiten Etappe gewann "Super Seb" alle sechs Wertungsprüfungen und übernahm die Spitze. Erst nach zwei weiteren Bestzeiten nahm er ein bisschen das Tempo heraus und fuhr den Sieg sicher nach Hause.

Grönholm legt sich aufs Dach

Zunächst hatte noch ein alter Bekannter mit Loeb gekämpft. Der zweimalige Weltmeister Marcus Grönholm, der drei Mal hinter Loeb WM-Zweiter war, feierte 16 Monate nach seinem Rücktritt ein Comeback in der WM und lag in einem privaten Subaru Impreza des Prodrive-Teams zwischenzeitlich auf Platz vier. Dann aber leistete er sich einen Überschlag, nach dem er zwar zunächst weiterfuhr, der ihn aber kurze Zeit später aber wegen Überhitzung des Motors zur Aufgabe zwang.

Weitere Einsätze lässt der Altmeister offen

"Ich bin lange Zeit keine Rallye gefahren. Beim Comeback hinter Loeb zu starten und zu versuchen, mit einem neuen Auto seine Zeiten zu schaffen, ist halt nicht einfach", meinte Grönholm. Ob "Magic Marcus" in dieser Saison weitere Rallyes fahren wird, ließ der 41-Jährige aber noch offen. "Man weiß nie, warten wir es ab", sagte der Finne.

Gassner junior liefert gute Leistung ab

Eine hervorragende Rallye fuhr Hermann Gassner junior. Der 20 Jahre alte Sohn des deutschen Rallye-Meisters Hermann Gassner kam in einem Mitsubishi Lancer auf den 12. Platz und belegte in der Gruppe-N-Wertung Rang vier.

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