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Motorrad-WM: Stefan Bradl will neu durchstarten

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Motorrad-WM  

Bradl will neu durchstarten

12.02.2010, 12:28 Uhr | dpa

Stefan Bradl ist einer der Favoriten in der 125er-Klasse (Foto: imago)Stefan Bradl ist einer der Favoriten in der 125er-Klasse (Foto: imago) Den Winter-Schock verdaut und nun mit ganzer Kraft Richtung WM-Titel: Stefan Bradl geht als einer der Top-Favoriten in der Achtelliterklasse in die neue Motorrad-Weltmeisterschaft, die mit dem ersten Training am Karfreitag in Losail in Katar beginnt.

Dabei sah es lange nicht danach aus, dass Bradl konkurrenzfähig sein könnte. Erst im Januar fand er einen neuen Haupt-Sponsor, der ihm die Saison mit konkurrenzfähiger Technik und Crew ermöglichte.

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"Aufgabe stand nie zur Debatte"

"Der Ausstieg meines bisherigen Partners war ein Rückschlag und ich war sehr enttäuscht", sagt Bradl, der eigentlich in die 250-ccm-Klasse aufsteigen wollte. Doch da machte sein Sponsor nicht mit, zog sich zurück und der 19-Jahre alte Bayer stand vor einer ungewissen Zukunft. Zumal das Werben um neue Sponsoren lange Zeit erfolglos blieb. "Die Krise in der Weltwirtschaft ist auch bei uns angekommen. Viele Teams konnten erst jetzt, kurz vor Saisonbeginn, richtig loslegen. Die Budgets sind kleiner geworden", berichtet Bradl, der trotz der Probleme nicht an Aufgabe dachte. "Das stand nie zur Debatte, mein Team und ich wollten auf jeden Fall weiter gemeinsam in der WM unterwegs sein."

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"Ich habe ein sehr gutes Gefühl"

Die Tests liefen nicht wie erhofft für Bradl (Foto: imago)Die Tests liefen nicht wie erhofft für Bradl (Foto: imago) Nach dem gescheiterten Umstieg in die Viertelliter-Kategorie soll nun konzentriert das Unternehmen WM-Titel in der 125er-Klasse angegangen werden. "Ich kann in dieser Saison sicher noch einiges lernen. Besonders wichtig sind Erfahrungen im Kampf um die Positionskämpfe an der Spitze", berichtet der WM-Vierte der vergangenen Saison, der sich auf seiner Aprilia wieder sehr wohl fühlt. "Ich habe ein sehr gutes Gefühl, auch wenn die Testergebnisse nicht ganz so berauschend aussehen."

Viele neue Teile getestet

"Wir haben vielleicht etwas zu viel probiert am Fahrwerk, weil ich viele neue Teile getestet habe", erklärt Bradl seine im Vergleich zum vergangenen Jahr etwas schlechteren Ergebnisse. Gleichzeitig verweist er darauf, dass Tests und Wettkampf verschiedene Dinge sind. "Im vorigen Jahr war Bradley Smith da der Überflieger, hatte in den Rennen aber seine Probleme. Diesmal scheint Julian Simon kaum schlagbar. Warten wir es ab", betont der zweifache Grand-Prix-Sieger.

Podestplatz in Katar wäre "super"

In Katar peilt er am Ostersonntag im Flutlichtrennen wie im vergangenen Jahr einen Podestplatz an. "Das wäre super und bleibt mein Ziel", sagt Bradl, der besonders an seinem bisherigen Schwachpunkt Training arbeiten will. "Da war ich meist nicht so zäh, aber am Ende kommt es auf das Rennen an", sagt er kämpferisch.

Hart arbeiten für das große Ziel ist Pflicht

Taktik hat er über den Winter aber nicht gebüffelt. "Wenn ich Fehler mache im Rennen, muss ich dazu stehen. Da bringt es auch nichts, sich im Nachhinein Gedanken zu machen. Und Rennsituationen kann man nicht vorempfinden", sagt das 57-Kilogramm-Leichtgewicht, das erstmals in seiner Karriere zwei Jahre lang mit einem komplett identischen Team arbeitet. Bradl: "Da ist Vertrauen und Harmonie vorhanden, was aber nicht heißt, dass nicht jeder hart arbeiten muss für das große Ziel."

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