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Motorrad-WM: Sandro Cortese fährt erstmals aufs Podest

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Motorrad  

Cortese fährt erstmals aufs Podest

12.04.2009, 20:25 Uhr | sid, dpa

Sandro Cortese fährt durch den Regen von Katar. (Foto: AP)Sandro Cortese fährt durch den Regen von Katar. (Foto: AP) Der WM-Auftakt fiel buchstäblich ins Wasser, doch zwei deutsche Fahrer hatten zum Auftakt der Motorrad-Weltmeisterschaft dennoch Grund zum Strahlen. Sandro Cortese fuhr bei den 125ern erstmals aufs Podest. Die größte Überraschung des ersten Rennens war aber Jonas Folger. Der 15-Jährige zeigte keinerlei Respekt und wurde Sechster. Weil aber das Rennen wegen Regens bereits nach vier Runden abgebrochen wurde, erhielten die beiden deutschen wie auch ihr Landsmann Stefan Bradl nur die Hälfte der Punkte.

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Wiederaufnahme des Rennens zu gefährlich

Eine Viertelstunde vor dem Abbruch hatten die Wettervorhersagen noch keinen Regen prophezeit, doch es folgte ein plötzlicher Wolkenbruch. Da der Saison-Auftakt wie im Vorjahr als Nachtrennen ausgetragen wurde, war das Risiko für einen Neustart zu groß, da sich das Flutlicht auf der nassen Piste spiegelte und für zusätzliche Gefahr sorgte. "Das ist für alle zu gefährlich", erklärte Jeff Dixon, Mitglied der Rennleitung.

"In den letzten beiden Runden nur noch gerutscht"

Cortese freute sich über seine Platzierung. "Der erste Podestplatz ist immer etwas Besonderes. Ich bin auf Sicherheit gefahren, als es zu regnen begann, aber habe nicht gekuscht wie schon einmal in Amerika, als ich dann auf Platz fünf zurückgefallen bin. Etwas Glück gehört natürlich dazu", sagte der 19-Jährige. Den Abbruch befürworte er: "In den letzten beiden Runden bis zum Abbruch bin ich nur noch gerutscht." An den Sieger Andrea Iannone (Italien/Aprilia) und dessen Verfolger Julian Simon (Spanien/Aprilia) wäre der Derbi-Pilot wohl eh nicht herangekommen.

Folger zeitweise sogar auf Rang zwei

Folger zeigte vom Start weg keinerlei Respekt. Nach der ersten Runde lag er sensationell sogar auf Rang zwei. "Ich weiß auch nicht, warum er so schnell ist. Anscheinend hat er es einfach im Blut und richtig Freude am Fahren", lobte Vater Jakob.

Aufholjagd jäh unterbrochen

Bradl war hingegen enttäuscht. "Der Start war nicht optimal, da habe ich in der ersten Runde noch mehrere Fehler gemacht. Als ich mich dann in einen Rhythmus gefahren hatte, kam der Abbruch." Besonders bitter für Bradl: Der 19-Jährige hatte sich beim Rennabbruch bis auf Rang sechs vorgearbeitet, es galt jedoch der Stand der letzten vollendeten Runde. Deshalb wurde Bradl nur als Achter gewertet. Die Entscheidung der Rennleitung wollte er nicht werten: "Ich bin froh, dass ich sie nicht treffen musste. Aber wenigstens gibt es nur halbe Punkte, da habe ich nicht so viel verloren. Eigentlich ist das schon zu viel, volle Punktzahl wäre absolut ungerecht gewesen."

Barbera siegt bei den 250ern

Nach stundenlanger Pause ließ die Jury dann die Fahrer der 250er-Klasse an den Start - wenn auch nur zu einem verkürzten Rennen. Es siegte nach 13 Runden der Spanier Hector Barbera. In Abwesenheit des verletzten Titelverteidigers Marco Simoncelli aus Italien fuhr der Aprilia-Pilot vor dem erst 16-jährigen Franzosen Jules Cluzel, der ebenfalls auf Aprilia unterwegs ist, über die Ziellinie. Dritter wurde Cluzels Landsmann Mike di Meglio. Der 125-ccm-Weltmeister des Vorjahres erreichte gleich in seinem ersten Rennen nach dem Umstieg in die höhere Klasse wieder einen Podestplatz. Deutsche Fahrer sind in dieser Kategorie nicht am Start. Das Rennen der MotoGP wurde abgesagt.

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