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DTM: Ralf Schuhmacher sagt Timo Scheider den Kampf an

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DTM  

Schumi II sagt Champion Scheider den Kampf an

12.02.2010, 23:12 Uhr | sid, dpa

Ralf Schumacher im Cockpit seines Mercedes (Foto: imago)Ralf Schumacher im Cockpit seines Mercedes (Foto: imago) Timo Scheider hofft auf einen historischen Hattrick für Audi, doch nicht nur Mercedes-Star Ralf Schumacher will dem amtierenden Champion in der neuen Saison im Deutsche Tourenwagen Masters (DTM) das Leben schwer machen. "Mit einem aktuellen DTM-Auto sollte man um Punkte, Podium und Sieg fahren können", sagte Publikumsliebling Schumacher, der für seine zweite DTM-Saison aus einem Jahreswagen in die aktuelle C-Klasse befördert wurde.

Nach 203 rennfreien Tagen fiebert der sechsfache Formel-1-Grand-Prix-Sieger dem Auftakt am Sonntag auf dem Hockenheimring entgegen. "Die Winterpause war sehr lang", sagte Schumacher, der vor allem ein Ziel hat: "Ich wünsche mir, dass am Ende der Saison viele sagen können, dass es die richtige Entscheidung war, in der DTM weiterzumachen."

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Scheider: "Ziel ist ganz klar die Titelverteidigung"

Zu schlagen gilt es in dem 20 Fahrer starken Feld (12 Audi/8 Mercedes) zunächst vor allem Audi-Mann Scheider, der sich 2008 mit drei Siegen in elf Rennen etwas überraschend seinen ersten Gesamtsieg in der populären Tourenwagen-Serie geholt hatte. "Damit ist eine Riesenlast von meinen Schultern gefallen, aber mit dem Titelgewinn wachsen natürlich meine eigenen Ansprüche und die in meinem Umfeld enorm", sagte der früher als "Podiumsverweigerer" verspottete 30-Jährige und kündigte forsch an: "Ich fühle mich gut und hoffe, dass ich dem Druck standhalten kann. Mein Ziel ist ganz klar die Titelverteidigung."
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Sieg wäre ein schönes Geschenk zum Firmen-Jubiläum

Sollte Scheider das schaffen, würde er seinem Arbeitgeber zugleich das schönste Geschenk zu dessen 100-jährigen Firmenjubiläum machen. Nach den Triumphen von Mattias Ekström (Schweden) 2007 und Scheider wären die Ingolstädter in 25 Jahren DTM der erste Hersteller, der dreimal hintereinander den Sieger stellt. "Wir haben die Chance dazu, denn der Teamgeist stimmt, der Audi A4 DTM ist weiterentwickelt worden - nun liegt es an uns, etwas daraus zu machen", betonte Scheider. Als "härteste Rivalen" bezeichnete er seine Markenkollegen Ekström, Tom Kristensen (Dänemark) und Martin Tomczyk (Rosenheim).

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Di Resta in der Rolle des Geheimfavoriten

Auf heftige Gegenwehr muss sich der Gejagte aber natürlich auch vonseiten der silbernen Konkurrenz einstellen. "Ich bin kein Vorhersage-Spezialist. Aber der Titel war auch in den vergangenen beiden Jahren machbar und wir werden mal sehen, wie es sich entwickelt", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Haugs aussichtsreichster Trumpf ist der Vorjahreszweite Paul di Resta. Mit der aktuellen C-Klasse, die außer Schumacher und ihm noch sein Landsmann Gary Paffett und der Kanadier Bruno Spengler fahren, sieht der 23 Jahre alte Brite "eine sehr gute Basis, um in der Meisterschaft vorn mitzumischen".

Bessere Chancen für die Jahreswagen

Alle Piloten müssen sich in der auf zehn Läufe geschrumpften Saison auf einige Veränderungen einstellen. Für die Qualifikation am Samstag wurde eine vierte Phase eingeführt, in der die vier schnellsten Fahrer aus dem dritten Qualifying ohne Tankstopp oder Reifenwechsel in jeweils einer fliegenden Runde die Pole Position ausfahren. Zudem wurde die Gewichtsdifferenz zwischen aktuellen und Vorjahres-Modellen um 20 Kilogramm vergrößert. "Die Jahreswagen sollen die Chance haben, in die Top 5 zu fahren", erklärte Audi- Motorsportchef Wolfgang Ullrich.

Einsparungen um 30 Prozent

Ein wichtiges Thema ist in Zeiten der Wirtschaftskrise auch in der DTM die Reduzierung der Kosten. Doch während in der Formel 1 heftig um eine Budgetobergrenze gestritten wird, sind sich in der DTM Hersteller und Veranstalter weitgehend einig. So können die Teams wegen veränderter Zeiten beim freien Training einen Tag später zu den Rennwochenenden anreisen und sparen dadurch Geld. In der Summe aller Maßnahmen sprechen sowohl Audi als auch Mercedes von Einsparungen um die 30 Prozent. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dort zu sparen, wo es der Fan nicht sieht", betont Hans Werner Aufrecht, Chef des DTM-Rechteinhabers ITR.

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